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Jedenfalls zeigt sich die 2002 gegründete Frauencombo im An- und Absingen der Harmonien souverän und konnte damit offensichtlich die estnische ESC-Gemeinde überzeugen. Ebenfalls ganz in Weiß gewandet, gelang der Sprung auf Europas größte Showbühne bereits vor 21 Jahren, als die Combo für die Schweiz den 8. Platz im Finale holte - damals noch als Quartett. Im Jahr 2004 landeten Vanilla Ninja übrigens schon einmal auf Platz 4 der österreichischen Albumcharts - gute Voraussetzungen also, um auch im ersten Semifinale (12. Mai) in Wien ein gutes Resultat zu erzielen.
Immerhin 30 Mal hat das baltische Land bereits am ESC teilgenommen - und ist in dieser Zeit der Schmach eines Nullpunkters bisher immer entkommen. Das absolute Highlight datiert aus dem Jahr 2001, als Tanel Padar, Dave Benton & 2XL mit "Everybody" sogar den Titel holen konnten. Dieses Kunststück gelang nicht einmal dem im vergangenen Jahr mit guten Siegeschancen gestarteten Tommy Cash mit seinem ohrwurmartigen und im Radio sehr erfolgreich laufenden Hit "Espresso macchiato". Er landete auf Rang 3. Ebenfalls mit der Quasi-Bronzemedaille verließ im Jahr 2002 Sahléne mit "Runaway" den Saal beim Heim-ESC.
Ob es sich im größten Konzertsaal Österreichs heuer für eine Topplatzierung ausgeht, steht in den Sternen. Rein historisch betrachtet sind die Semifinali für Estland nahezu ein Fifty-fifty-Spiel mit entsprechend ungewissem Ausgang.
(S E R V I C E - www.eurovision.com/stories/vanilla-ninja-for-estonia-vienna-2026/ )
Vanilla Ninja werden Estland beim Eurovision Song Contest (ESC) 2026 in Wien mit dem Song "Too Epic to Be True" vertreten.






