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ESC-Act Leléka lässt wissen: "Das Unmögliche ist möglich"

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Leléka will Hoffnung in düsteren Zeiten spenden
©APA, EBU
In der Ukraine herrscht aufgrund des Angriffskriegs Russlands alles andere als Partylaune - und das schon seit vielen Jahren. Und dennoch lässt sich das kriegsgebeutelte Land auch heuer nicht die Chance entgehen, beim Eurovision Song Contest präsent zu sein. Leléka liefert mit "Ridnym" einen ruhigen, stimmgewaltigen Song. "Das Unmögliche ist möglich", will sie den Hörerinnen und Hörern mit auf den Weg geben, sagte sie im Gespräch mit der APA.

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"Wir leben gerade in nicht den hellsten Zeiten. Dieser Song soll wie eine Umarmung sein und allen Wärme schenken", erklärte die 35-jährige Sängerin, die bürgerlich Wiktorija Leleka heißt. In der Powerballade finden sich Songzeilen wie "When we oppose our fears / And turn all our woes to cheers / We'll see the trees grow even taller".

"Egal, wie schwer die Situation gerade ist, man hat immer die Kraft in sich selbst, Entscheidungen zu treffen, zu leben, zu kreieren", meinte sie. "Aus der inneren Kraft kann eine neue Realität geboren werden, die schöner und heller ist", machte die Ukrainerin Mut.

In der Vergangenheit schnitt die Ukraine immer wieder sehr gut ab. Ob das auch heuer der Fall sein wird? "Wenn ihr daran glaubt, dass jeder mit Liebe etwas in der Welt verändern kann, dann lasst uns dafür voten", warb sie um Stimmen. Nachsatz: "Hoffnung brauchen wir alle."

Obgleich Leléka sehr gut Deutsch spricht, hat sie keine Verbindung zu Österreich, aber eine große Liebe zu klassischer Musik. Und das ist in Wien ja alles andere als verkehrt.

(Das Gespräch führte Lukas Wodicka/APA)

(S E R V I C E - www.eurovision.com/eurovision-song-contest/vienna-2026/all-participants/leleka-ukraine/ )

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