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Danzer wäre heuer 80: Konzerte und Kaffee mit dem Nackerten

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Die Danzer-Band mit Tini Kainrath und Blacky Schwarz im Hawelka
©APA, Wolfgang Hauptmann
Georg Danzer wäre heuer 80 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass wird zu seinem Geburtstag am 7. Oktober an seinem Geburtshaus am Gaudenzdorfer Gürtel 47 in Wien-Meidling eine Gedenktafel enthüllt. Davor geht seine Originalband mit den Sängerinnen Eva Maria Marold und Tini Kainrath mit der "DanzerMania", einem Greatest-Hits-Programm des Liedermachers, auf Tour. Außerdem wird eine Kaffeeedition "Der Nackerte vom Hawelka" im Set mit einer Hawelka-Tasse angeboten.

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"DanzerMania"-Konzerte finden seit 2016 regelmäßig in Wien statt, in enger Absprache mit der Familie des 2007 verstorbenen Künstlers, wie am Donnerstag bei einem Medientermin im Hawelka betont wurde. Heuer kommen auch Danzer-Fans in den Bundesländern in den Genuss, zeitloses Liedgut wie "Jö Schau" (über eben jenen Nackerten im besagten Cafè) und "Ruaf mi net au" live zu erleben. Dort stoßen "regionale Gäste" wie etwa Ewald Pfleger dazu.

Marianne Mendt und Adi Hirschal verstärken die Gruppe am 26. und 27. August, wenn "DanzerMania" im Wiener Theater im Park Station macht - die beiden Konzerte sind bereits ausverkauft. Darüber hinaus bespielen die Danzer-Weggefährten vom 23. bis 27. Oktober das Wiener Orpheum. Los geht es aber am 27. Juni am Rathausplatz in Scheibbs, anlässlich 100 Jahre Stadterhebung. Dort wird auch, wie Nachlassverwalter "Blacky" Schwarz berichtete, eine Danzer-Sondermarke erstmals ausgegeben, das Motiv ist einem Albumcover von Danzer nachempfunden.

Zum Jubiläum haben sich die Freunde Danzers allerlei Merchandise-Artikel ausgedacht - darunter kurioses wie eine "Tschurifetzen-Box" (in geringer Stückzahl) in Anlehnung an Danzers "schmutziges" Lied "Ballade vom versteckten Tschurifetzen". Edler (und kostspieliger) sind "Vorstadtcasanova"- und "Tschick"-Hüte von Mühlbauer (ebenfalls benannt nach Liedern). Ein Teil des Erlöses (auch der Konzerte) geht dem letzten Wunsch Danzers entsprechend an das St. Anna Kinderspital. "In Scheibbs wird es einen Sheriffstern mit der Aufschrift Scheibbs-Nebraska geben", schmunzelte Andy Baum.

"Von Scheibbs bis Nebraska" hieß die vorletzte Platte von Georg Danzer. Seine letzte, "Träumer", kommt mit Bonustracks heuer erstmals auf Vinyl heraus. Außerdem erscheint das Album "DanzerMania Live" auf CD und auf 555 Stück limitiert als LP.

"Es muss eine Show sein, wo was passiert. Darum wollen wir nicht, dass die jeweiligen Akteure zwei Lieder singen und dann von der Bühne gehen. Sie bleiben", sagte Musiker Christian Becker über "DanzerMania". Die Benefizauftritte im Orpheum verstehen sich dagegen als Revue mit längerer Spielzeit. Für die Sängerinnen und Sänger sei die Interpretation von Danzers Songs nicht schwierig, wie Baum betonte: "Seine Lieder sind wie toll geschriebene Drehbücher." Tini Kainrath ergänzte: "Natürlich singe ich nicht wie er, das geht gar nicht. Das will auch niemand von uns." Sie kenne niemanden, "der so gute Texte geschrieben hat wie er - und erstaunlich melodiös sind die Lieder auch".

(S E R V I C E - Sämtliche Tourdaten unter https://bestmanagement.at )

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