900 Gäste feierten beim ersten Wiener Ball der Bücher im Palais Niederösterreich – mit Lesungen, Tanz und starkem Signal für die Branche.
Gelungener Auftakt für neues Ballformat
Mit rund 900 Gästen ist am 11. April die Premiere des Wiener Balls der Bücher im Palais Niederösterreich über die Bühne gegangen. Die Veranstaltung war bereits Wochen im Voraus ausverkauft, Besucher:innen reisten auch aus Deutschland an.
Das neue Format verbindet klassische Elemente der Wiener Ballsaison mit literarischem Programm. Neben Tanz und gesellschaftlichem Austausch standen Lesungen und Begegnungen mit Autor:innen im Mittelpunkt.
Literatur trifft Balltradition
Zwischen Walzer und Mitternachtsquadrille bot der Abend mehrere Programmpunkte rund um das Thema Buch. Eine Signierstunde ermöglichte Gespräche mit Autor:innen wie Vea Kaiser, Beate Maly oder René Anour.
Auch Stefan Maiwald, Theresa Prammer und Martina Parker waren vor Ort. Ergänzt wurde das Programm durch interaktive Stationen, darunter eine Pop-up-Buchhandlung, personalisierte Prägungen von Notizbüchern und eine Live-Zeichnerin.
Signal für die Buchbranche
Die Veranstalterinnen Sarah Bohatschek und Monika Weithofer sehen den Ball auch als Impuls für die Branche. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen im Buchmarkt zeigte die hohe Nachfrage, dass Formate rund um Literatur weiterhin Publikum finden.
Der Abend machte deutlich, dass sich literarische Inhalte auch außerhalb klassischer Lesungen inszenieren lassen – und dabei neue Zielgruppen erreichen können.







