Mit 46 Einreichungen verzeichnete der Franz-Bogner-Wissenschaftspreis 2026 einen neuen Höchststand. In der Sky Lounge der Universität Wien wurden zwölf herausragende wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet, die aktuelle Herausforderungen und Zukunftsthemen der Kommunikationsbranche beleuchten.
Rekordbeteiligung bei Österreichs wichtigstem PR-Wissenschaftspreis
Die Verleihung des Franz-Bogner-Wissenschaftspreises 2026 stand ganz im Zeichen wissenschaftlicher Exzellenz und aktueller Kommunikationsthemen. Am 28. Mai versammelten sich rund 60 Gäste in der Sky Lounge der Universität Wien, um die besten Abschlussarbeiten aus den Bereichen Kommunikation, Public Relations und Medienwissenschaft zu würdigen.
Mit insgesamt 46 Einreichungen erreichte der Wettbewerb einen neuen Rekordwert. Ausgezeichnet wurden zwölf Arbeiten, die sich mit Themen wie CEO-Kommunikation, Krisen- und Katastrophenkommunikation, Content-Marketing, Greenwashing sowie gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen beschäftigten. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 10.900 Euro vergeben.
Vertrauen bleibt die wichtigste Währung
In seinen Begrüßungsworten unterstrich Christoph Neumayer, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Senats des PRVA, die zentrale Bedeutung von Vertrauen für erfolgreiche Kommunikationsarbeit. Gerlinde Layr-Gizycki, Geschäftsführerin des Wissenschaftlichen Senats des PRVA, verwies auf die zunehmende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz, betonte jedoch zugleich den unverzichtbaren Wert persönlicher Beziehungen, Netzwerke und des direkten Austauschs.
Ein roter Faden vieler eingereichter Arbeiten war die Rolle von Emotionen in der Kommunikation. Denn nachhaltige Wirkung entsteht dort, wo Botschaften Menschen berühren und eine emotionale Verbindung schaffen.
Würdiger Abschied nach zehn Jahren
Ein besonderer Moment des Abends war die Staffelübergabe an der Spitze der Jury. Juryvorsitzende Sabine Fichtinger führte letztmalig durch die Preisverleihung und übergab nach zehn Jahren die Leitung an Johannes Angerer, Vizepräsident des PRVA.
Für ihr langjähriges Engagement wurde sie vom Wissenschaftlichen Senat des PRVA mit einem Büchergutschein und einem Blumenstrauß geehrt. Die anwesenden Gäste dankten ihr mit lang anhaltendem Applaus.
Mit der Rekordzahl an Einreichungen und der hohen Qualität der ausgezeichneten Arbeiten unterstrich der Franz-Bogner-Wissenschaftspreis einmal mehr seine Bedeutung als wichtige Plattform für den wissenschaftlichen Nachwuchs und als Impulsgeber für die Weiterentwicklung professioneller Kommunikation in Österreich.







