Das Festspielkuratorium spricht von „unüberbrückbaren Auffassungsunterschieden und Differenzen“. Interimsintendant gesucht.
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Die Salzburger Festspiele und Intendant Markus Hinterhäuser gehen aufgrund unüberbrückbarer Auffassungsunterschiede und Differenzen ab sofort getrennte Wege. Das ist das Ergebnis einer Besprechung der Anwälte der Festspiele und des Intendanten und seiner Rechtsvertretung, teilte das Festspielkuratorium am Donnerstag in einer Aussendung mit. Beide Seiten verständigten sich darauf, dass Hinterhäuser bis zum Ende seines Vertrages, das ist der 30. September 2026, beurlaubt ist.
Über die Details der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart. Als nächsten Schritt wird das Kuratorium umgehend die Position der künstlerischen Leitung interimistisch besetzen. „Hier laufen bereits Gespräche mit Kandidatinnen und Kandidaten. Ungeachtet dessen laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibung der Künstlerischen Intendanz“, heißt es in der Aussendung.
Hier geht es zum aktuellen Kommentar von News-Kulturchef Heinz Sichrovsky zur Beurlaubung Hinterhäusers.


