In Wien zeigt die Galerie Kovacek & Zetter erstmals Werke von Arik Brauer und Anton Lehmden gemeinsam – rund 85 Arbeiten aus fünf Jahrzehnten.
Zwei künstlerische Handschriften im direkten Vergleich
Mit „Phantastischer Realismus: Zwei Perspektiven“ widmet sich die Galerie Kovacek & Zetter einer Gegenüberstellung zweier zentraler Vertreter der Wiener Schule: Arik Brauer und Anton Lehmden.
Gezeigt werden rund 85 Werke aus mehreren Jahrzehnten – von Malerei über Aquarelle bis zu grafischen Arbeiten. Die Ausstellung vereint Arbeiten aus Nachlässen sowie aus privaten Sammlungen in Österreich und Deutschland.
Persönliche Perspektiven prägen die Vernissage
Die Eröffnung am 13. April stand auch im Zeichen familiärer Einblicke: Timna Brauer und Barbara Lehmden, die die Nachlässe verwalten, begleiteten die Schau inhaltlich und eröffneten sie mit persönlichen Beiträgen.
Musikalisch ergänzt wurde der Abend durch Jasmin Meiri-Brauer und Jannis Raptis. Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit, die Werke im Rahmen einer klassischen Vernissage zu besichtigen.
Kunsthistorisch bemerkenswerte Gegenüberstellung
Die Ausstellung versteht sich als Dialog zweier künstlerischer Positionen, die sich sowohl ergänzen als auch kontrastieren. Während Brauers Arbeiten häufig erzählerisch und symbolgeladen sind, zeichnen sich Lehmdens Werke durch eine stärker landschaftlich geprägte, oft apokalyptische Bildsprache aus.
Erstmals werden auch Arbeiten aus dem Lehmden-Museum in Schloss Deutschkreutz in einer Galerie gezeigt. Ein Teil der Werke ist zudem käuflich – darunter auch Arbeiten, die bislang nicht am Kunstmarkt verfügbar waren.
Breites Interesse zur Eröffnung
Zur Vernissage kamen zahlreiche Gäste aus Kunst, Kultur und Gesellschaft, darunter Maria Rauch-Kallat, Aaron Karl und Safira Robens.
Die Ausstellung ist noch bis 16. Mai 2026 in Wien zu sehen.







