In Wien wurden vier Geflüchtete für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt – der Bock Preis setzte ein Zeichen für gelebte Zivilgesellschaft.
Auszeichnung für gelebtes Engagement
In der Brunnenpassage wurde am 16. April der Bock Preis 2026 verliehen. Erstmals zeichnete die Initiative gleich vier Personen aus, die sich seit ihrer Ankunft in Österreich ehrenamtlich engagieren.
Zu den Preisträger:innen zählen Aziz Mohammadi und Ibrahim Rasool aus Afghanistan, Hamdi Abdullahi Hassan aus Somalia sowie Oleg Cherednychenko aus der Ukraine.
Unterschiedliche Wege, gemeinsames Ziel
Die Ausgezeichneten engagieren sich in verschiedenen Bereichen der Zivilgesellschaft. Hamdi Abdullahi Hassan arbeitet als Dolmetscherin und bringt als Journalistin Themen rund um Frauenrechte in Medien wie Radio Orange ein.
Aziz Mohammadi ist im Verein „you-are-welcome“ aktiv und koordiniert dort Projekte in Österreich und Afghanistan. Ibrahim Rasool trainiert ehrenamtlich Frauenteams beim SK Austria Klagenfurt und unterstützt Initiativen wie SOS Balkanroute.
Oleg Cherednychenko wiederum engagiert sich beim Verein „PCs für alle“, wo er gespendete Geräte aufbereitet und an Bedürftige weitergibt sowie Geflüchtete im Alltag unterstützt.
Preis will Engagement sichtbar machen
Initiiert wurde der Preis von Alfred Fogarassy, der damit freiwilliges Engagement stärker in den Fokus rücken möchte. Die Jury – unter anderem mit Stephanie Krisper, Barbara Stöckl und Nicola Werdenigg – wählte die Preisträger:innen aus zahlreichen Einreichungen aus.
Breites Interesse bei der Verleihung
Die Preisverleihung wurde von einem gut besuchten Abend begleitet. Unter den Gästen waren unter anderem Marco Pogo, Clemens Maria Schreiner und Asma Aiad.
Der Bock Preis versteht sich als Plattform, um ehrenamtliche Arbeit sichtbar zu machen – insbesondere jene, die im Alltag oft wenig Aufmerksamkeit erhält.







