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Die Top 10 Wiener Würstelstände

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©APA-Images / Christian M. Kreuziger

Einst der untere Rand des Wiener Gastronomie-Angebots ist der Würstelstand heute eigentlich schon Kult. Und unter den Würstelständen gibt es die ganz normalen und die besonderen. Unter diesen besonderen sind das unsere liebsten.

1. Zum Scharfen René

Hier stimmt alles, die zentrale Location, der vor Charme sprühende Würstelmann, vor allem aber das, was er in den Kesseln und Grillplatten hat: Seine Würste lässt sich René Kachlir nach eigener Rezeptur anfertigen (Käsekrainer mit Zillertaler Bergemmentaler, Bratwurst vom Duroc), gesotten werden sie in selbst gemachter Bouillon. Alle Saucen sind selbst gemacht.

2. Christian Lange

Der Würstelstand hinter dem Technischen Museum ist für Nerds schon lange Kult, dank der Google-Bewertungen finden jetzt auch vermehrt Touristen hin:

Malerische Loca­tion, grandiose Würste aus Kleinproduktion (ohne Pökelsalz und Konservierungsmittel), Bier von Kleinbrauereien.

3. Wiener Wü

Mit ihrem Würstelstand kreierten Politberater Stefan Sengl und Start-upper Mike Lanner 2019 einen neuen Trend: die Neo- und Qualitätswürstelstände.

Die Würstel hier sind bio und handwerklich erzeugt, die Bosna (beide Betreiber sind Salzburger) wird nach Originalrezeptur hergestellt, Veggie-Würstel gibt’s auch, das Bier ist vom legendären Augustinerbräu im Salzburger Mülln.

4. Alles Wurscht

Mitten in den Lockdowns und dem damaligen Streetfood-Hype definierte der Gastronom Stefan Neuschler den Würstelstand neu: Edelwürste, hausgemachte Pickles, Beef tatar und Calamari fritti, Hot Dogs nach New Yorker Vorbild, dazu Sauerteigbrot und Chipotle-Mayo, die Weinkarte kann sich sehen lassen.

5. Extra Würstel

Noch ein Neo-Würstelstand, den die Gebrüder Fuchs vor drei Jahren im Rotenstern-Viertel aufmachten. Das Konzept ist ähnlich wie bei Wiener Wü und Alles Wurscht – edle Grundzutaten, dazu noch eine ordentliche Portion ironischer Interpretationen wie Banh Wü oder Spargel-Hot-Dog.

6. Albertina

Der Würstelstand, den Touristen kennen und lieben und sich dementsprechend in Schlangen anstellen. Das Programm ist vergleichsweise herkömmlich, ungewöhnlich allerdings, dass hier auch Klobasse und die Eigenkreation „Seppreziner“ gegrillt werden.

7. Leo

Gilt mit Gründungsdatum 1928 als ältester Würstelstand Wiens und zweifellos als der beste der legendären Gürtel-Würstelstände. Die Liste der prominenten Gäste ist Legion, beim Sortiment bleibt man der Tradition treu, aber auch nicht nur: Es gibt Mangalitza- und Puten-Käsekrainer und die legendäre „Big Mama“, eine 500 Gramm-Käsekrainer.

8. Wiener Wü Spittelau

Die erste Filiale des Erfolgsmodells aus der Pfeilgasse. Mit diesem Standl wurden in Wien auch die „Dirty Fries“ und frittierter Kukuruz populär. Vor allem aber: Es gibt das Müllner Bier hier gezapft.

9. Alles Walzer, alles Wurscht

Was außer seinem bemerkenswerten Namen soll an diesem Würstelstand besonders sein?

Nun, es ist höchstwahrscheinlich der Ort, an dem in den 1980ern die noch recht junge und gesottene Käsekrainer erstmals gegrillt wurde. Sehr früh dabei war man hier auch beim Currywurst-Trend und den dazu gereichten extrascharfen Chili-Saucen.

10. Gumprecht

Kein klassischer Würstelstand, vielmehr ein Pferdefleischhauer, aber halt in einem Standl unmittelbar am Donaukanal untergebracht. Und damit die beste Adresse der Welt, um sich ein Pferdeleberkässemmerl abzuholen – erhältlich in vier Geschmacksrichtungen.

Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 06/2026 erschienen.

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