von
Diese Sorge ist heutzutage aber unbegründet. Bei empfindlichen Menschen können größere Mengen Kirschen aber durchaus Blähungen verursachen, so die Ernährungsexperten. Denn auf der Schale könnten von Natur aus Hefen vorkommen, die den Fruchtzucker vergären und dabei Kohlendioxid bilden. Deshalb ist es ratsam, Kirschen vor dem Verzehr stets gründlich zu waschen.
Frische Früchte sind an ihren Stielen zu erkennen: Diese sollten grün und glatt sein und noch an der Kirsche sitzen. Die Früchte sollten außerdem prall, glänzend und sortentypisch gefärbt sein. Fehlt der Stiel oder haben die Früchte Risse und Druckstellen, könnten Mikroorganismen leichter eindringen und den Verderb beschleunigen.
Wer selbst per Hand erntet, sollte warten bis die Kirschen wirklich reif, da sie nicht nachreifen. Aber egal, ob gekauft oder geerntet: Zu Hause sollten die Früchte möglichst rasch gegessen oder verarbeitet werden. Wer nicht dazu kommt, kann sie im Gemüsefach des Kühlschranks auf Küchenpapier in einer Dose gelagert zwei bis drei Tage lang frisch aufbewahren.
Gewaschen werden die Früchte erst kurz vor dem Verzehr unter fließendem Wasser. Erst dann kommt der Stiel ab oder man serviert die Kirschen als Naschobst mit Stiel. Die Ernährungsexperten verraten auch den Grund: Wird der Stiel vorher entfernt, geht durch die offene Stelle an der Frucht beim Waschen Saft und Aroma verloren.
WITTENBERGE - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Christin Klose/Christin Klose






