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Wie man versteckten Alkohol in Aufbackwaren erkennt

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Alkohol wird als Konservierungsmittel oder Geschmacksträger zugesetzt
©APA, Christin Klose, dpa-tmn
Alkohol kann man nicht nur trinken, er begegnet uns auch im Essen. In manchen Pralinen zum Beispiel oder in der Rotweinsoße. Manchmal steckt er aber auch in Lebensmitteln, in denen man das nicht unbedingt erwartet. Hätten Sie zum Beispiel gewusst, dass Alkohol mitunter Backwaren wie Aufbackweckerl oder Croissants als Konservierungsmittel zugesetzt wird?

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Expertinnen und Experten raten daher, Zutatenlisten genau zu prüfen und bei unverpackter Ware, etwa in der Bäckerei, gezielt nachzufragen, ob Alkohol enthalten ist. Das gilt ganz besonders für die folgenden Gruppen, für die Alkoholkonsum bedenklich ist:

Typische Produkte, in denen Alkohol als Konservierungsmittel oder Geschmacksträger zugesetzt sein kann, sind neben Aufbackweckerl und Croissants auch Fertigkuchen, Desserts, Pralinen, Grillsoßen, Salatdressings und Speiseeis.

Begriffe, auf die man in der Zutatenliste achten sollte, sind:

Expertinnen und Experten weisen außerdem darauf hin, dass die Angabe "alkoholfrei" etwa auf Bier oder Wein nicht bedeutet, dass gar kein Alkohol enthalten ist. Getränke mit dieser Kennzeichnung dürfen bis zu 0,5 Volumenprozent Alkohol enthalten.

Nur höchstens 0,05 Volumenprozent enthalten hingegen Getränke mit der Aufschrift "0,0 % Alkohol" oder "ohne Alkohol".

Kinder sollten hierauf aber lieber verzichten, denn die Gewöhnung an den Geschmack könne die Hemmschwelle senken, Alkohol zu probieren. Auch abstinent lebenden Alkoholkranken raten die Expertinnen und Experten davon ab, Getränke "ohne Alkohol" zu konsumieren, weil allein die Geschmackserinnerung zu einem Rückfall führen könne.

Übrigens verkocht Alkohol beim Erhitzen nicht vollständig. Wer kocht oder bäckt und Kinder, Schwangere oder abstinent lebende Alkoholkranke mit am Tisch sitzen hat, sollte daher lieber auf Alkohol als Zutat verzichten. Mehr Geschmack lasse sich auch mit Fruchtsäften, Gemüsebrühe, frischen Kräutern und Gewürzen wie Zimt, Vanille, Anis oder Kardamom erreichen.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Christin Klose/Christin Klose

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