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Von Käserand bis Kürbiscreme: Pizza mal anders

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Pizza mit Käserand kann man ganz einfach selbst machen
Es mag Menschen geben, die eine klassische Margherita oder Salami für die beste Pizza der Welt halten. Bloß kein Gourmet-Schnickschnack. Das könnte allerdings daran liegen, dass sie besonders raffinierte Varianten noch nicht probiert haben. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob Pizza mit Kartoffeln, Spargel oder Edamame, ob mit Kürbis- oder Avocadocreme - hier verraten Pizza-Profis ihre besten Tipps und Rezepte.

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Margherita, Salami, Funghi: Diese Klassiker gehen natürlich immer. Aber man hat sie wirklich schon (zu) oft gegessen. Was den Belag der Pizza angeht, darf es gerne kreativer werden.

"Jeder darf so kombinieren, wie er möchte, und muss dabei keine Scheu haben", sagt Angelo Tortora. Der Profi weiß Bescheid: Mit seinem Bruder leitet er das Restaurant 87 Mamma Lina in Baden-Baden.

Tortora empfiehlt ein Grundgerüst: "Eine gute Pizza braucht drei bis fünf Bausteine." Und zwar inklusive der Soße, die ebenfalls ein Geschmacksträger ist. Wichtig: "Die einzelnen Komponenten sollten immer noch herauszuschmecken sein", verrät der Fachmann. Starke Geschmackskontraste machen eine Pizza interessant.

Die Pizza-Bloggerin Julia Ma aus München rät zum Beispiel zu:

"Es gibt viele Zutaten, die man erst nach dem Backen auf die Pizza legt", sagt Angelo Tortora. Seine Pizza Don Diablo zum Beispiel wird nur mit Tomatensoße und scharfer Salami gebacken. Erst danach kommen Peperoni, frittierte Jalapenos, Basilikum, Pfeffer und ein Schuss Olivenöl oben darauf.

Am Ende entscheidet der persönliche Geschmack. Achten Sie aber am besten auf die Qualität der Zutaten.

Die rote Tomatensoße gehört zur Pizza wie der Käse, könnte man annehmen. Stimmt aber nicht. Sie können ausgefallene Alternativen benutzen, gerne auch erst nach dem Backen des Teigs.

3 köstliche Cremes alla Tortora:

Cremes sind Ihnen zu wild? Dann probieren Sie statt der roten eine gelbe Tomatensoße. Sie schmeckt fruchtiger und süßer.

So gehts: 500 g gelbe Schältomaten aus der Dose grob zerstoßen oder kurz pürieren. 5 Basilikumblätter klein hacken und mit 40 g Olivenöl zu den Tomaten geben, mit Salz abschmecken.

Ein luftiger Teigrand, aus dem beim Reinbeißen Käse quillt? Das klingt komplizierter, als es eigentlich ist, sagt Angelo Tortora. In seinem Restaurant stand schon eine Pizza mit Ricottarand auf der Karte. Genauso funktioniert es aber mit Gouda, Mozzarella oder Mascarpone - im Grunde mit jedem Käse, der Ihnen schmeckt.

So gehts: Liegt der Pizzateig fertig auf dem Blech, platzieren Sie in ungefähr einem Zentimeter Abstand vom Rand den Käse auf der Pizza.

3 Möglichkeiten, wie das gelingt:

"Dann klappt man den Teigrand von außen nach innen über den Käse ein", erklärt der Profi-Pizzabäcker. Anschließend wird die Pizza wie gewohnt belegt und im Ofen gebacken. Fertig ist der Käserand!

BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Robert Günther/Robert Günther

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