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Das ist natürlich ärgerlich. Deshalb rät die Verbraucherzentrale Bremen, in der Küche konsequent hygienisch zu arbeiten: "Lebensmittel sollten nie lange ungekühlt in der Sonne stehen. Auch das nachträgliche Kühlen macht sie nicht wieder sicher", sagt Sonja Pannenbecker von der Verbraucherzentrale.
Die Verbraucherschützer geben Tipps zum richtigen Umgang mit Lebensmitteln im Sommer:
Nur so viel kaufen und zubereiten, wie tatsächlich gegessen wird – besonders bei Grill- und Gartenpartys. Die Expertinnen und Experten haben dafür einen praktischen Portionsplaner bereit, der genaue Mengenangaben pro Portion bereit.
So sind die Faustregeln etwa für ein 3-Gänge-Menü für 2 Personen folgende:
Kühlpflichtige Produkte immer gut gekühlt transportieren und zuletzt einpacken. Kühlboxen mit Akkus sind ideal fürs Picknick und Grillen.
Fleisch immer gut durchgaren (mindestens 70 Grad Kerntemperatur) – und nur so viel grillen, wie auch aufgegessen wird.
Warme Speisen heiß halten (über 65 Grad) oder rasch abkühlen und innerhalb kurzer Zeit verzehren.
Hände und Küchengeräte gründlich reinigen, für Fleisch und Gemüse getrennte Schneidebretter verwenden.
Besonders empfindliche Lebensmittel wie rohes Fleisch, Wurst, Milchprodukte oder Gerichte mit rohem Ei verderben bei sommerlichen Temperaturen schnell. Bereits bei Zimmertemperatur können sich aus wenigen Salmonellen innerhalb weniger Stunden Tausende Keime entwickeln.
Also sollten etwa Eier, Faschiertes oder Meeresfrüchte im Sommer nur frisch gekauft und zügig verbraucht werden.
ILLUSTRATION - Gemüse, Fleisch, Milchprodukte: Bei hohen Temperaturen verderben Lebensmittel schneller und sollten zügig verbraucht werden. (zu dpa: «Sommerzeit ist Keimzeit: Gut essen trotz Hitze») Foto: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++






