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So geht Pizza für Allergikerinnen und Allergiker

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Käseersatz können Allergiker ohne Milch selbst herstellen
Fast jeder isst gerne mal eine Pizza. Auch Menschen mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit, wie einer Milchallergie oder einer Glutenunverträglichkeit, müssen darauf nicht verzichten. Es gibt Möglichkeiten, die Lebensmittel die einem nicht guttun, zu ersetzen. Käseersatz können Allergikerinnen und Allergiker sogar ohne Milch selbst herstellen. Und bei einer Glutenunverträglichkeit kann man sich nach Alternativen zu Weizenmehl umsehen.

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Wer auf Milcheiweiß allergisch reagiert, muss auf Käse verzichten - auch auf laktosefreien. Dann gibt es diese 3 Möglichkeiten:

Bereiten Sie eine klassische Mehlschwitze zu. Dafür in einem Topf Margarine schmelzen, mit Mehl anschwitzen und mit Wasser ablöschen. Dabei so viel Wasser verwenden, bis die Konsistenz stimmt. Das hängt laut auch von der Margarinensorte ab.

Nun werden Hefeflocken in die Mehlschwitze eingerührt - pro Pizza etwa ein bis zwei Esslöffel. Mit Salz und Pfeffer würzen, bei Bedarf auch mit Senf. Etwas Kurkumapulver sorgt für eine gelbliche Farbe.

Hier ist der Teig eine Herausforderung: Sie müssen das Mehl ersetzen.

Glutenfreies Mehl lässt sich selbst herstellen. Für den Alltag bieten sich laut Ernährungsexpertin Danitschek aber auch fertige Mehlmischungen an. "Typischerweise ist Reismehl darin oder Maisstärke, außerdem eine glutenfreie Kleie oder zum Beispiel Flohsamenschalen, um die Bindung herzustellen", sagt sie.

Die Brüder Angelo und Roberto Tortora betreiben in Baden-Baden das Restaurant 87 Mamma Lina. In ihrem Kochbuch "Pizza con Amore" findet sich das folgende Rezept für glutenfreien Pizzateig.

Zutaten (für 4 Pizzen):

Zubereitung:

Der Teig ist durch das Kartoffel- und Reismehl sehr deftig, als Kontrast dazu eignet sich ein eher leichter Belag. Die Tortora-Brüder empfehlen als Gourmet-Variante eine Kombination aus gekochter Roter Bete, karamellisiertem Ziegenkäse, Apfelkompott und Walnuss.

Eine andere glutenfreie Variante ist Socca PizzaSocca ist eine südfranzösische Spezialität aus Kichererbsenmehl, die oft pur gegessen wird. Man kann den Fladen aber wie eine Pizza belegen.

Für den Teig braucht man Kichererbsenmehl, Olivenöl und Wasser und je nach Rezept noch etwas Salz und feingehackten Knoblauch. Nachdem das Ganze eine Stunde gequollen ist, wird der Teig mit etwas Öl in einer beschichteten Pfanne gebraten.

Beim Belegen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

WITTENBERGE - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Christin Klose/Christin Klose

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