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Oft sind die Probleme körperlich bedingt: Vor allem Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck oder bestimmte Medikamente können die Standhaftigkeit beeinträchtigen. Das kann ́in der Folge zu Stress und Performance-Angst führen - dann spielt auch die Psyche mit und verschärft das Problem. "Stress ist der größte Feind der Erektion", sagt Cremers.
Was kann man(n) also tun, um den Teufelskreis zu durchbrechen? Wer sich beim Sex selbst unter Druck setzt, kann sich ein vertrauensvolles Gespräch mit Partner oder Partnerin vornehmen. Denn wer die Erektionsstörung anspricht, hat schon einen großen Schritt getan, um Stress und Scham abzubauen - und sich künftig besser hingeben zu können.
Sinnvoll ist auch, das Gespräch mit der Urologin oder dem Urologen zu suchen. Auch, um der Ursache hinter den Erektionsproblemen auf den Grund zu gehen. Plus: Sie haben die Möglichkeit, Potenzmittel, etwa mit den Wirkstoffen Sildenafil oder Tadalafil, zu verschreiben oder andere Therapien zu verordnen.
Auch ein gesunder Lebensstil - ausgewogene Ernährung, viel Bewegung, kein Alkohol und Nikotin - kann Besserung bringen. Durch regelmäßigen Sport etwa verbessert sich dem Helios Klinikum zufolge die Durchblutung der Muskulatur und der inneren Organe - auch die von Hoden, Prostata, Schwellkörper und Beckenbodenmuskulatur.
FRANKFURT/MAIN - DEUTSCHLAND: ++ ARCHIVBILD ++ (ARCHIVBILD VOM 19.11.2019) - FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Andreas Arnold/Andreas Arnold






