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Das auch als Nachtschreck bekannte Phänomen kommt besonders häufig bei Kindern vor, als typisches Alter gilt die Phase zwischen zwei und sechs Jahren. Laut Expertinnen und Experten tritt der Nachtschreck meist in den ersten zwei bis drei Stunden nach dem Einschlafen auf.
Oft schreien Kinder etwa panisch und weinen dann laut, haben teils die Augen geöffnet, sind aber gar nicht richtig wach oder ansprechbar. Eltern finden ihr Kind womöglich schweißgebadet, heftig atmend und mit rasendem Puls in seinem Bett sitzend vor. Was vielen Müttern und Vätern Angst macht: Beruhigungsversuche bringen nichts oder bewirken sogar das Gegenteil. Manche Kinder beginnen, um sich zu schlagen, oder stoßen die Eltern weg, wenn sie versuchen, ihr Kind wie gewohnt in den Arm zu nehmen oder anderweitig zu trösten.
Das Ungewöhnliche am Nachtschreck: Nach einigen Minuten ist alles plötzlich vorbei. Das Kind schläft oft rasch wieder ein, als wäre nichts gewesen. Am nächsten Morgen kann sich das Kind an nichts erinnern. Ein Nachtschreck ist demnach harmlos und hat nichts mit Albträumen zu tun.
Ursachen können neben einer familiären Veranlagung auch Fieber oder Schlafmangel sein. Eltern können den Informationen zufolge lediglich abwarten, bis das Kind sich wieder beruhigt hat, und darauf achten, dass sich ihr Kind bis dahin nicht verletzt. Tritt der Nachtschreck allerdings besonders häufig auf oder wird als stark belastend empfunden, ist es ratsam, sich an die Kinderarztpraxis zu wenden.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Jens Kalaene/Jens Kalaene
