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Wechsler empfiehlt Veganern und Veganerinnen eine gründliche Ernährungsberatung. Sie sollten ihren Vitamin- und Eisenhaushalt einmal im Jahr von einem Arzt oder einer Ärztin testen lassen.
Wer die kritischen Nährstoffe im Blick hat, kann auch ohne tierische Produkte gut leben: "An sich leben Veganer nicht kürzer", sagt Wechsler.
Übrigens: Eine vegetarische Ernährung ist laut Wechsler nicht unbedingt gesünder als eine vegane. Wer sich aber vegetarisch ernährt, nimmt zum Beispiel durch Milchprodukte tierische Eiweiße auf. Das Risiko eines Mangels ist somit geringer.
Ernährungsmediziner Wechsler rät folgenden Personen, wegen möglicher Nebenwirkungen auf eine vegane Ernährungsweise zu verzichten:
Gut zu wissen: Auch in der Schwangerschaft kann man sich laut Wechsler vegan ernähren. Schwangere müssen aber gut aufpassen, dass das Kind im Bauch keinen Mangel an Nährstoffen erlebt.
Kein Fleisch, keine Eier, keine Milchprodukte: Veganerinnen und Veganer verzichten auf alles, was vom Tier stammt. Dazu zählen auch Honig und Produkte aus Gelatine.
Gut zu wissen: Auch Zusatzstoffe und Aromen können tierischen Ursprungs sein - darauf wird ebenso verzichtet.
Ansonsten kann eine vegane Ernährung überaus abwechslungsreich sein. Niemand muss jeden Tag Bohnen essen. Expertinnen und Experten zählen Lebensmittel für Veganer auf, die zu einer gesunden Ernährung gehören und wichtige Nährstoffe liefern:
Aus der Kombination dieser Zutaten ergeben sich unzählige Möglichkeiten, sich vegan abwechslungsreich zu ernähren.
ARCHIV - Veganer sollten auf eine carotinhaltige Ernährung achten, zum Beispiel mit Möhren, Tomaten, Spinat und Paprika. (zu dpa: «Vitamin A: So sind Veganerinnen und Veganer gut versorgt») Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++






