von
Besonders empfindlich sind Smartphones und Tablets, weil sie ohne Lüfter arbeiten und Wärme nur über das Gehäuse abgeben können. Reicht das bei hohen Umgebungstemperaturen nicht mehr aus, drosseln viele Geräte ihre Leistung, sperren den Zugriff oder schalten sich zum Schutz ganz ab.
Bei großer Hitze könnten sich verklebte Displayfolien lösen oder spröde werden. Der Bildschirm selbst reagiere träger, die Anzeige könne verblassen. Das sei zunächst reversibel, auf Dauer könnten Displays durch die Wärmebelastung aber schneller altern.
Die Expertinnen und Experten erklären, worauf Nutzende achten sollten:
Bei Desktop-PCs und Notebooks signalisieren oft laut aufdrehende Lüfter Hitzestress. Staub im Innern der Geräte verschlechtert die Kühlung zusätzlich. Hier kann sich eine sorgfältige, vorsichtige Reinigung lohnen.
Generell gilt: Geräte möglichst nie in der Sonne, sondern an schattigen, eher kühlen Orten betreiben. Denn bei Hitze kommen sie alle schneller an ihre Grenzen, jedes auf andere Art und Weise.
Während beispielsweise bei einem Tintenstrahldrucker die Patronen schneller austrocknen, fallen Festplatten und auch Flashspeicher einfach häufiger aus, wenn es heiß wird.
ARCHIV - Lieber luftig in der Hängematte als heiß im Handschuhfach: Auch das Smartphone mag's entspannt im Sommer. (zu dpa: «Hitze stresst Handy und Laptop - So schützen Sie Ihre Geräte») Foto: Sebastian Kahnert/dpa - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++






