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Ist Bio-Brot gesünder als normales Brot?

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Für gutes und gesundes Brot kommt es auf lange Teigführung an
©APA, dpa, GMS, Kai Remmers
Viele Konsumenten gehen davon aus, dass Biobrot besonders gesund ist. Ist das so? "Bioprodukte sind per se nicht förderlicher für die Gesundheit", sagt die Ernährungsexpertin Astrid Donalies. Doch bei Bio-Brot, für das nur Getreide aus ökologischem Anbau verwendet wird, liegt der Fall anders: "Bio-Bäcker setzen bevorzugt Vollkornmehl oder -schrot ein, und das ist eben vorteilhaft", sagt die Ernährungsexpertin. Donalies nennt weitere gesundheitliche Vorteile.

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Vielfach wird das Korn erst kurz vor dem Backen gemahlen, empfindliche Inhaltsstoffe bleiben somit besser erhalten. Bio-Backbetriebe arbeiten ohne den Einsatz von Zusatzstoffen wie zum Beispiel Verarbeitungshilfsstoffen, Aromen und Enzymen. Bio-Bäckereien lassen den Teig länger gehen. Je länger das Brot geht, desto bekömmlicher und nahrhafter wird es.

Manchmal werden andere Getreidesorten eingesetzt, die unter Umständen individuell verträglicher sein können - zum Beispiel Urgetreide wie Dinkel und Einkorn. Die Zutaten stammen oft aus regionaler Erzeugung.

Bäckermeister Bernd Kütscher betont allerdings, dass Brot aus handwerklicher Herstellung ohne Bio-Siegel genauso gesund sein kann.

Herkömmliches Brot ist nicht schlechter als Bio-Brot, sofern der Bäcker...

- Qualität achtet.

- Sauerteig einsetzt.

- lange Teigreifezeiten einhält.

Fazit: "Wer Bio-Brot kauft, tut primär etwas für die Umwelt, weil die ökologische Landwirtschaft andere Standards im Bereich Düngung und Pflanzenschutz einhält", sagt Kütscher.

HANNOVER - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Kai Remmers/Kai Remmers

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