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Vielfach wird das Korn erst kurz vor dem Backen gemahlen, empfindliche Inhaltsstoffe bleiben somit besser erhalten. Bio-Backbetriebe arbeiten ohne den Einsatz von Zusatzstoffen wie zum Beispiel Verarbeitungshilfsstoffen, Aromen und Enzymen. Bio-Bäckereien lassen den Teig länger gehen. Je länger das Brot geht, desto bekömmlicher und nahrhafter wird es.
Manchmal werden andere Getreidesorten eingesetzt, die unter Umständen individuell verträglicher sein können - zum Beispiel Urgetreide wie Dinkel und Einkorn. Die Zutaten stammen oft aus regionaler Erzeugung.
Bäckermeister Bernd Kütscher betont allerdings, dass Brot aus handwerklicher Herstellung ohne Bio-Siegel genauso gesund sein kann.
Herkömmliches Brot ist nicht schlechter als Bio-Brot, sofern der Bäcker...
- Qualität achtet.
- Sauerteig einsetzt.
- lange Teigreifezeiten einhält.
Fazit: "Wer Bio-Brot kauft, tut primär etwas für die Umwelt, weil die ökologische Landwirtschaft andere Standards im Bereich Düngung und Pflanzenschutz einhält", sagt Kütscher.
HANNOVER - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Kai Remmers/Kai Remmers
