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Irrtümer über Rückenschmerzen, die Sie kennen sollten

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Besonders häufig betroffen von Rückenschmerzen sind berufstätige
Es gibt viel Halbwissen über Rückenschmerzen. Vor allem darüber, wie Sie die Schmerzen lindern oder ihnen früh entgegenwirken können. Was stimmt wirklich? Zum Beispiel ist ein verbreiteter Glaube, dass junge Menschen nicht an Rückenschmerzen leiden. "Stimmt nicht", sagt Professor Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln. Beschwerden am Kreuz hätten nichts mit dem Alter zu tun. Sie können in jeder Lebensphase auftreten.

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"Schon 40 Prozent der 14-Jährigen klagen über Rückenschmerzen", sagt Froböse. Dass Rückenschmerzen eine Volkskrankheit sind, zeigen auch diverse Studien. Besonders häufig betroffen sind Menschen zwischen 30 und 50, die mitten im Berufsleben stehen. Bei vielen stimme das Verhältnis von Arbeitszeit und privater Zeit nicht mehr, so Froböse. Sie sitzen viel, sind körperlich inaktiv - das begünstigt Rückenschmerzen.

Ideal ist ein häufiger Wechsel zwischen Stehen, Sitzen und immer wieder Bewegung. Auch zwischendurch hinlegen ist gut. Dabei streckt sich der Körper und dehnt zugleich die Muskeln.

Beim Sitzen kommt es nicht darauf an, stets in aufrechter Körperhaltung zu sein. "Sich zwischendurch ruhig auch einfach mal hinlümmeln, ist völlig in Ordnung", sagt Kladny.

Die ideale Mischung könnte so aussehen:

Wer viel am Schreibtisch arbeitet, sollte über einen elektrisch verstellbaren Arbeitstisch nachdenken. So können Sie mühelos zwischen Sitzen und Stehen wechseln. Oft unterstützt der Arbeitgeber eine Anschaffung. Eine Anfrage bei der Chefin oder beim Chef kann sich also lohnen.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Christin Klose/Christin Klose

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