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In der Regel können Schwangere diesen erhöhten Bedarf an Nährstoffen über eine ausgewogene und angepasste Ernährung abdecken.
Ausnahme: Das benötigte Plus an Folat und Jod lässt sich durch die Ernährung alleine nur schwer abdecken, so die Experten. Aber auch der Bedarf an Omega-3-Fettsäure DHA, Eisen und Vitamin D steigt. Am besten besprechen Frauen daher mit ihrer Frauenärztin oder ihrem Frauenarzt, welche Nährstoffe sie zusätzlich als Supplement brauchen, rät das Netzwerk. Auch qualifizierte Fachkräfte, wie Hebammen und Ernährungsberaterinnen, können individuell angepasste Tipps geben, etwa wenn Schwangere sich vegetarisch oder vegan ernähren.
Übrigens: Folsäure sollten Frauen bereits einnehmen, wenn sie schwanger werden wollen - dies könne das Risiko für angeborene Fehlbildungen des Neuralrohrs nachweislich reduzieren.
Grundsätzlich steigt der Energiebedarf im Verlauf der Schwangerschaft nur leicht an. Statt um Quantität, sprich für Zwei zu essen, sollte es Schwangeren also um Qualität bei ihrer Ernährung gehen. Das Netzwerk "Gesund ins Leben" empfiehlt, eine ausgewogene Ernährung. Dazu gehört:
Wasser ist als Getränk die beste Wahl. Für mehr Abwechslung eignen sich auch ungesüßte Getränke wie Tee. Auf Kaffee müssen Schwangere aber nicht völlig verzichten. Bis zu 200 mg Koffein pro Tag werden als unbedenklich angesehen. Das entspricht etwa zwei Tassen Filterkaffee.
BRUCHHAUSEN-VILSEN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Christin Klose/Christin Klose
