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Frischer Thymian: Mitkochen oder besser später hinzufügen?

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Mit ätherischen Ölen wie Thymol fördert Thymian die Verdauung
Gerade gibt es frischen Thymian als ganzen Bund oder im Kräutertopf - bis September hat er noch Saison. Wer die mediterrane Pflanze direkt vom Balkon oder Garten ernten will, sollte den Thymian nur wenig gießen und einen sonnigen Standort wählen. Will man die frischen Blättchen und Zweige beim Kochen verwenden, sollte man diese erst gegen Ende der Garzeit hinzugeben. Denn sonst können sie bitter schmecken.

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Da Thymian ein intensives Aroma hat - mit leicht pfeffriger Schärfe - setzt man ihn am besten sparsam in der Küche ein. Ideal passt das Gewürz zu Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten.

Aber auch zu vegetarischen Speisen kann Thymian durchaus punkten. Besonders gut kann man damit mediterrane Gerichte zubereiteten - etwa Ratatouille, Pizza und Focaccia - und damit Tomaten, Zucchini und Auberginen, Oliven und Kartoffeln würzen.

Fettreiches Essen wird durch Thymian bekömmlicher, da seine ätherischen Öle die Verdauungssäfte anregen. Auch als Tee oder Hustensaft kann er seine positiven Eigenschaften entfalten, ihm werden schleimlösende und antibakterielle Eigenschaften nachgesagt.

Wer es lieber süß mag, kombiniert Thymian mit gegrillten Pfirsichen oder Panna Cotta mit Thymianhonig. Ebenso verleiht er auch einer Brombeer-Tarte und dunklem Schokoladenmousse ein spannendes Aroma.

Übrigens: Getrocknet schmeckt Thymian in der Regel deutlich intensiver als frisch. Grob zerkleinert oder gerebelt, und in einem lichtgeschützten Gefäß aufbewahrt, bleibt er getrocknet sogar über viele Monate aromatisch.

BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Franziska Gabbert/Franziska Gabbert

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