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Denn Kinder sollen ruhig mit Unterschieden leben. "Sie erleben unterschiedliche Regeln, unterschiedliche Haltungen, unterschiedliche Beziehungen. Das ist kein Mangel, sondern eine Erfahrung, die zum Aufwachsen dazugehört", erklärt Rogge.
Es hätte aus Sicht des Experten dabei sogar eine entlastende Seite, wenn sich Erwachsene erlauben, nicht alles erklären oder ausgleichen zu müssen. Wenn sie zu ihren Eigenheiten stehen, zu ihren Ecken und Kanten. Dann sei es eben so, dass Oma und Opa andere Regeln haben. "Sie dürfen das. Genauso wie es zu Hause anders sein darf. Kinder halten das aus", so Rogge
Und manchmal entstehe genau dadurch sogar etwas Wertvolles: Entlastung im Alltag, Zeit für Partnerschaft, neue Kraft. Einen Grundsatz sollten Eltern allerdings beherzigen: Kinder wissen gern, woran sie sind. Sie bräuchten keine perfekten Eltern, sondern authentische Eltern.
ILLUSTRATION - Bei den Großeltern gelten oft andere Regeln - und das ist auch in Ordnung. (zu dpa: ««Bei Oma darf ich das aber»: Warum Eltern gemein sein dürfen») Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++





