Mit der Installation „Bounce into the Future“ machte die BMW Group beim Ars Electronica Festival 2026 Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie am Linzer Hauptplatz erlebbar. Im Mittelpunkt standen die Mobilität der Zukunft, das BMW Group Werk Steyr und die nächste Generation von Brennstoffzellensystemen.
Von 9. bis 13. September präsentierte die BMW Group gemeinsam mit Ars Electronica die Ausstellung „Bounce into the Future“ am Linzer Hauptplatz. Besucherinnen und Besucher konnten sich dort über Wasserstoff als Energieträger und den Einsatz von Brennstoffzellen in der Mobilität informieren.
Die frei zugängliche Installation verband technische Informationen mit interaktiven Elementen. Drei Themenbereiche beschäftigten sich mit der Herstellung von Wasserstoff, der Brennstoffzelle als elektrischem Antrieb und der gesellschaftlichen Akzeptanz neuer Technologien. Gezeigt wurde unter anderem das Brennstoffzellensystem der dritten Generation der BMW Group.
Werk Steyr spielt zentrale Rolle
Einen Schwerpunkt bildete die Rolle des BMW Group Werks Steyr. Dort werden die Brennstoffzellensysteme der dritten Generation mitentwickelt und künftig auch produziert. In mehreren Masterclasses erläuterten Fachleute des Unternehmens die Technologie und beantworteten Fragen zu möglichen Einsatzgebieten von Wasserstoff.
„Wer über die Mobilität der Zukunft spricht, muss auch über Wasserstoff sprechen“, sagte Oliver Fürst, Projektleiter Brennstoffzellensystem im Entwicklungszentrum des BMW Group Standorts Steyr. Veranstaltungen wie die Ars Electronica seien eine Möglichkeit, neue Technologien verständlich zu vermitteln und mit der Öffentlichkeit zu diskutieren.
Wasserstoff als Ergänzung im Antriebsmix
BMW sieht Brennstoffzellenfahrzeuge als Ergänzung zu batterieelektrischen Modellen, Plug-in-Hybriden und Verbrennungsmotoren. Mit dem BMW iX5 Hydrogen arbeitet der Hersteller an einem Fahrzeug, das die Technologie künftig in das reguläre Antriebsportfolio integrieren soll.
Wasserstoff kann vor allem dort eine Rolle spielen, wo erneuerbare Energie gespeichert, transportiert oder flexibel eingesetzt werden muss. Für den breiten Einsatz im Straßenverkehr bleiben allerdings unter anderem die Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff und der Ausbau einer entsprechenden Infrastruktur entscheidende Faktoren.
Mit dem Auftritt bei der Ars Electronica rückte BMW damit nicht nur ein künftiges Antriebskonzept in den Fokus, sondern auch den österreichischen Standort Steyr, der bei der Entwicklung und Industrialisierung der Brennstoffzellentechnologie eine wichtige Rolle übernehmen soll.

