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Die Kaufkraft der heimischen Urlauberinnen und Urlauber ist in den genannten Destinationen aufgrund der unterschiedlichen Preisniveaus höher beziehungsweise niedriger als in Österreich. "Teuer bleiben Ziele im Norden, allen voran Island, aber auch die Schweiz, wo Urlauber:innen aus Österreich rund ein Drittel weniger Kaufkraft haben als daheim", teilte Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk am Freitag mit.
In Bulgarien und Rumänien erhalten Reisende aus Österreich laut aktuellen Berechnungen der Statistik Austria für 100 Euro touristische Gegenleistungen im Wert von 186 Euro bzw. 155 Euro - mehr als das Eineinhalbfache. In Ungarn sei der Wert des Urlaubseuro gegenüber dem Vorjahr um 16 Euro auf 141 Euro gesunken - wegen der Aufwertung des Forint gegenüber dem Euro. In der Slowakei (123 Euro), Slowenien (121 Euro) und Kroatien (119 Euro) bekommen österreichische Gäste um rund 20 Prozent mehr für ihr Geld als zuhause.
Für das österreichische Geldbörsel günstige Urlaubsziele sind weiters die Türkei (156 Euro), Portugal (140 Euro), Spanien (132 Euro), Griechenland (126 Euro), Zypern (125 Euro), aber auch Italien (113 Euro).
Besonders kostspielig sind nach wie vor Island und die Schweiz. Für 100 hierzulande verdiente Euro bekommen Urlauberinnen und Urlauber dort touristische Produkte und Dienstleistungen im Wert von nur 64 Euro bzw. 70 Euro. Das bedeutet einen Kaufkraftverlust von rund einem Drittel. Auch Norwegen (73 Euro), Dänemark (80 Euro), Schweden (90 Euro) und Irland (91 Euro) sind im Vergleich zu Österreich teurer.
Bei den Überseedestinationen ist das Bild hinsichtlich der Währungsentwicklung uneinheitlich. Japan-Urlaub ist noch günstiger geworden: Der Wert von 100 österreichischen Urlaubseuro stieg dort gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent auf 144 Euro. Grund dafür sind der schwache Yen sowie die geringe Inflation in Japan. Australien wiederum hat sich weiter verteuert - dort sind 100 Urlaubseuro nur noch 87 Euro wert. Auch in Mexiko sind es weniger als im Vorjahr, aber immer noch 141 Euro.






