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Salzburger DomQuartier: Fokus auf Umbau und Vermittlung

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Das Dommuseum

©Dommuseum / Lienbacher

2026 wird es zwei neue Sonderausstellungen und ein Filmprojekt mit Philipp Hochmair geben. Der musikalische Fokus liegt auf Mozarts 270. Geburtstag.

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Das Salzburger DomQuartier hat bei seiner Jahrespressekonferenz am Montagvormittag eine insgesamt positive Bilanz für das vergangene Jahr gezogen und zugleich einen umfangreichen Ausblick auf kommende Sonderausstellungen, die Klimatisierung der Residenzgalerie und ein neues, mit Schauspieler Philipp Hochmair prominent besetztes Vermittlungsformat gegeben.

Zufriedenstellendes 2025

Mit insgesamt 134.418 Besucherinnen und Besuchern im Jahr 2025 verzeichnete das DomQuartier nach dem starken Jubiläumsjahr 2024 zwar einen Rückgang von 7,4 Prozent, zeigte sich mit der Entwicklung aber dennoch zufrieden. Besonders erfreulich sei die Öffnung hin zur zeitgenössischen Kunst gewesen, erklärte Direktorin Andrea Stockhammer. Auch die neu etablierte Konzertreihe "Date with Mozart" habe sich als Publikumserfolg erwiesen. Als authentischer Aufführungsort habe das DomQuartier hier 5.516 Besucherinnen und Besucher gezählt.

Im Dommuseum stehen heuer zwei Sonderausstellungen im Fokus. Unter dem Titel "LebensKunst. 800 Jahre Franz von Assisi" wird anlässlich des 800. Todestags des Heiligen dessen nachhaltige Wirkungsgeschichte beleuchtet. Franz von Assisi zählt zu den am häufigsten dargestellten Figuren der Kunstgeschichte. Die Ausstellung geht der Frage nach, wie sich die franziskanische Bewegung über acht Jahrhunderte hinweg entwickelt hat und wie ihr Erbe interpretiert wurde. Mitglieder der Glaubensgemeinschaft stehen dabei auch für Gespräche zur Verfügung. Ab Dezember wird zudem das Rupertuskreuz, eine Ikone mittelalterlicher Schatzkunst, wieder öffentlich zu sehen sein. Das Objekt, eine Dauerleihgabe der Pfarrkirche Bischofshofen, war seit 2024 konservatorischen Maßnahmen unterzogen worden und wird mit neuen Forschungserkenntnissen präsentiert.

Klimatisierung der Residenzgalerie

In der Residenzgalerie Salzburg stehen außerdem umfangreiche Baumaßnahmen bevor. Nach dem Ende der Ausstellung "Bestseller. Publikumslieblinge" schließt die Galerie im April 2026 bis voraussichtlich Herbst 2027. Die Prunkräume bleiben währenddessen zugänglich, der Innenhof wird jedoch teilweise zur Baustelle. Daraus resultierende Einschränkungen am Residenzplatz sollen möglichst gering gehalten werden. Die Gesamtkosten der Maßnahmen belaufen sich auf über neun Millionen Euro. Die Ausstellung "Bestseller. Publikumslieblinge" zeigt die beliebtesten Werke der Sammlung, ermittelt anhand digitaler Zugriffszahlen und Merchandising-Verkäufen. Die Präsentation ist in fünf Gattungen gegliedert, als Spitzenreiter gilt ein florales Stillleben.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung der Prunkräume. Die Offensive im Rahmen des EU-Förderprogramms "Kulturerbe Digital" wird im April 2026 abgeschlossen. Über 100.000 Euro flossen unter anderem in die digitale Erschließung, Kurzfilme und Online-Animationen. Auch musikalische Formate sollen weiter ausgebaut werden. Neben Kooperationen mit Salzburger Institutionen wie den Festspielen oder "Jazz and the City" sind interdisziplinäre Angebote von Pop-up-Yoga zu Musik Mozarts bis hin zu DJ-Events geplant. Im Mozart-Jubiläumsjahr anlässlich seines 270. Geburtstags stehen mehrere "Date with Mozart"-Spezialausgaben auf dem Programm, darunter ein Kinderformat zu Mozarts Schwester. Ein Filmprojekt mit dem Titel "Mozart. Der Klang Salzburgs", erzählt von Schauspieler Philipp Hochmair, rundet den Ausblick ab.

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