von
Die finanziellen Hilfen für die Restaurantbetreiber seien auf ein Jahrzehnt bis 2036 angelegt. Davon sollen rund fünf Milliarden Dollar bis zum Ende des Jahrzehnts in Form von Mietnachlässen und Kapitalhilfen fließen.
Die McDonald's-Aktie legte im frühen US-Handel um etwa ein Prozent zu. Zuvor hatte sie im bisherigen Jahresverlauf knapp 18 Prozent an Wert verloren.
Die Maßnahmen sind Teil der im Juni angekündigten "NEXT"-Strategie, mit der McDonald's die Qualität und den Service verbessern sowie Innovationen vorantreiben will. Dazu gehört auch der verstärkte Einsatz des auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Betriebssystems ArchIQ, das beispielsweise Bestellungen am Drive-in-Schalter automatisiert. Der Konzern rechnet damit, dass die Wirtschaftlichkeit der Restaurants dadurch steigt und ein durchschnittliches US-Lokal einen zusätzlichen jährlichen Cashflow von rund 100.000 Dollar erwirtschaftet.
Zudem setzt das Unternehmen verstärkt auf Geflügel: Bis 2030 will McDonald's seinen weltweiten Marktanteil bei Hähnchenprodukten um 1,5 Prozentpunkte ausbauen, da steigende Rindfleischpreise die Nachfrage nach Geflügel antreiben. Die Eröffnung neuer Restaurants soll 2027 rund 2,5 Prozent und 2030 etwa zwei Prozent zum systemweiten Umsatzwachstum beitragen.
Die Burger-Kette, die in Österreich etwa 200 Lokale hat und als Systemgastronomie-Platzhirsch gilt, hatte zuletzt konzernweit gesehen mit einer schwachen Nachfrage zu kämpfen. Im zweiten Quartal war das Umsatzwachstum in den USA schwächer als erwartet ausgefallen. Das Management machte dafür Fehler bei dem Versuch verantwortlich, in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld einkommensschwächere Kunden zurückzugewinnen. Um die Trendwende auf dem Heimatmarkt voranzutreiben, hatte McDonald's erst im vergangenen Monat die Branchenveteranin Skye Anderson zur neuen Chefin des US-Geschäfts ernannt.