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"Konstruktive, sachliche Rückmeldungen" seien ein Beitrag zur Weiterentwicklung der Qualität, hieß es in einer Aussendung am Freitag. "Nicht akzeptabel sind bewusste Falschdarstellungen, erpresserische Bewertungsandrohungen oder organisierte Manipulationen", so Gastronomie-Sprecher Sternad. Ein verlässlicher Rahmen für Bewertungen sei auch ein Beitrag zum Konsumentenschutz.
Die Fachgruppe möchte, dass Verfasser von Bewertungen einen Nachweis der konsumierten Leistung erbringen müssen, etwa einen Beleg. Es soll eine Frist für die Abgabe von Bewertungen eingeführt werden, veraltete Beiträge sollen nach festgelegten Kriterien entfernt werden können. Es brauche schnelle Verfahren und Missbrauch durch gekaufte, incentivierte oder koordinierte Fake-Bewertungen müsse bekämpft werden. Ein österreichisches Modell zur Regulierung soll unter Einbindung von Konsumentenschutz, Plattformbetreibern und Branchenvertretungen erarbeitet werden.
Seitens Touristikern ist die Forderung nicht neu: Maßnahmen gegen Fake-Bewertungen im Web hatte in der Vergangenheit etwa die österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) gefordert. Mit absichtlich falschen oder irreführenden Bewertungen werde das Vertrauen in die Erfahrungen anderer Gäste untergraben, beklagten die Branchenvertreter, ähnlich wie jetzt die Kärntner Wirte.






