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Das vorliegende "Letztangebot" sei fair, so die in der Wirtschaftskammer (WKÖ) organisierten Arbeitgebervertreter in einer Aussendung. Gegenforderungen der Gewerkschaft seien hingegen "für die Betriebe der Branche nicht tragbar".
"Mit einer Erhöhung von 3,4 Prozent in der untersten Lohngruppe kommen wir der Forderung der Gewerkschaft bis auf 0,1 Prozentpunkte nach, gleichzeitig sieht unser Angebot eine durchschnittliche Anhebung der kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter um 3 Prozent vor", verteidigen die zuständigen Wirtschaftskämmerer und Unternehmer Alois Rainer (Gastronomie) und Georg Imlauer (Hotellerie) ihre KV-Vorstellungen.
Die Arbeitgeberseite werde nun ihre Mitgliedsbetriebe über das Letztangebot informieren. "Sollte die Gewerkschaft dieses weiterhin ablehnen, werden die Betriebe selbst entscheiden können, ob sie die im Letztangebot vorgesehenen Erhöhungen für ihre Mitarbeiter:innen freiwillig umsetzen."
Die zuständige Gewerkschaft vida hatte zuletzt betont, dass die Verhandlungen letztlich an 4 Euro mehr für die unterste Lohngruppe gescheitert seien. Vor allem für Beschäftigte nahe der Armutsgrenze müsse es einen Inflationsausgleich geben. Die Gewerkschaft forderte daher eine Erhöhung um 73 Euro brutto für die unterste sowie um 65 Euro für die oberste Lohngruppe.
In den betroffenen Branchen arbeiten im Jahresverlauf zwischen 200.000 und 240.000 Menschen.






