von
Das von Four Seasons geplante Resort soll rund 100 Millionen Euro kosten. Vorgesehen sind etwa 150 Zimmer, Restaurants und Schwimmbäder. Die Region stellt insbesondere das Genehmigungsverfahren infrage. Das Projekt beinhalte wesentliche städtebauliche Änderungen. Zudem seien die Auswirkungen auf Landschaft und Umwelt nicht ausreichend geprüft worden. Auch die zuständige Denkmalschutzbehörde hatte sich gegen das Vorhaben ausgesprochen und auf die besondere Schutzbedürftigkeit der Küstenlandschaft hingewiesen.
Der Streit fällt in eine breitere Debatte über die wirtschaftliche Entwicklung der Tourismusregion Apulien an Italiens Stiefelabsatz. Kritiker werfen der Regionalregierung vor, große Industrie- und Tourismusprojekte zu erschweren und damit Investitionen und Arbeitsplätze zu gefährden. Befürworter des Vorgehens verweisen dagegen auf den Schutz der Küstenlandschaft mit langen Sandstränden und die Folgen weiterer Flächenversiegelung.
Die Zukunft des Resorts ist damit noch nicht entschieden. Eine Realisierung des Projekts hängt zunächst vom Ausgang des Rechtsstreits über die Genehmigungen ab.
