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Laut Gästebefragung T-MONA (Tourismus-Monitor Austria) kommen viele Gäste aus Großbritannien, Deutschland, Italien und den USA. Besonders beliebt seien die Adventmärkte bei Kultur- und Städtetouristen, aber auch bei Besucherinnen und Besuchern von Veranstaltungen und Events, so Steharnig-Staudinger. Als Hauptmotiv, einen Adventmarkt in Österreich zu besuchen, wurden hauptsächlich Sehenswürdigkeiten (41 Prozent), Atmosphäre (40 Prozent), Ortsbild (33 Prozent) oder Tradition (30 Prozent) genannt. Das Skigebiet liege bei diesen Gästen nur auf Rang zehn.
Adventmarkt-Gäste seien im Durchschnitt rund 50 Jahre alt, etwas jünger als der Durchschnittsgast in Österreich, so die ÖW-Chefin. Sie seien häufig als Paar unterwegs (42 Prozent) und blieben bis zu drei Nächten. 75 Prozent dieser Gäste würden im Hotel nächtigen. Zudem geben sie im Schnitt mehr als 265 Euro pro Person und Aufenthaltstag aus. Oberösterreichweit und über das gesamte Jahr gerechnet, seien es durchschnittlich gut 200 Euro.
Die Adventmärkte seien ideal, um neue Gäste für Österreich zu begeistern. 21 Prozent seien Erstbesucher, fast doppelt so viele wie unter den Dezember-Gästen. Die Österreich Werbung unterstütze die heimischen Adventmärkte in der Bewerbung durch eine eigene Landingpage als zentraler Infopoint, der vor allem für die Künstliche Intelligenz (KI) auffindbar sein soll. Die internationale Zielgruppe soll mit Hilfe von Social-Media-Werbung erreicht werden.
Die Welser Weihnachtswelt investiert heuer knapp eine halbe Million Euro in Infrastruktur und Weiterentwicklung. In den vergangenen Jahren wurden für die Welser Fußgängerzonen während der Weihnachtszeit knapp eine Million Besucher auf Basis von Handydatenmessungen ausgewiesen. Durch den Titel "European City of Christmas" erhofft sich die Stadt ein Gästeplus von zehn bis 20 Prozent.
