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Österreicher sehen Politik bei Pensionen und Pflege gefordert

Umfrage: 56 % rechnen in Pension mit Verschlechterungen

Die Österreicher sehen die Politik beim Thema "Leben im Alter" vor allem in den Bereichen Pensionen und Pflege gefordert. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten ISA-Umfrage hervor. Wenig optimistisch sind die Befragten für ihre künftige Pensionszeit: Mehr als die Hälfte erwartet, dass ihre Lebenssituation dann eher schlechter sein wird als jene der heutigen Pensionisten.

Das Institut für Strategieanalysen (Peter Filzmaier) hat im Auftrag der Silver Living GmbH - laut eigenen Angaben Marktführer im frei finanzierten Wohnbau für Seniorenwohnanlagen in Österreich - eine Studie zum Thema "Herausforderung Alter, Politik und Institutionen" durchgeführt. 1.045 Personen zwischen 16 und 59 Jahren wurden online befragt, 253 ab 50 Jahren telefonisch kontaktiert.

Der Pension sieht demnach der Großteil eher pessimistisch entgegen: 56 Prozent der noch nicht Pensionierten meint, dass ihre Lebenssituation im Ruhestand "eher schlechter" sein wird als die der aktuellen Senioren. An eine Verbesserung glauben nur vier Prozent, 35 Prozent erwarten sich keine Änderungen gegenüber der Ist-Situation. Vor allem Befragte unter 50 Jahren befürchten laut der Studie mehrheitlich Verschlechterungen. Von jenen Befragten, die bereits in Pension sind, gaben 65 Prozent an, das Leben in der Pension habe sich in etwa so wie erwartet entwickelt. 19 Prozent meinen, es sei besser als erwartet, 14 Prozent sagen, es sei schlechter.