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Iran und USA setzen Atomgespräche in Genf fort

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Islamische Republik will die Bombe
©AFP, APA, -
Der Iran und die USA setzen am Dienstag ihre Verhandlungen in der Schweiz fort. Delegationen beider Staaten treffen sich nach Angaben aus Teheran in Genf. Es ist die zweite Runde indirekter Gespräche, erneut unter Vermittlung des Golfstaats Oman. Ort der Verhandlungen von Irans Außenminister Abbas Araqchi und des US-Sondergesandten Steve Witkoff ist laut iranischen Medien die omanische Botschaft. Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um Irans umstrittenes Atomprogramm.

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Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen baut. Irans Regierung zeigt sich bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Über andere Themen, die die USA aufgebracht haben, will die Islamische Republik nicht reden - dazu zählen eine Ausdünnung des Raketenarsenals oder ein Ende der Unterstützung militanter Gruppen.

Die Gespräche erfolgen vor dem Hintergrund einer militärischen Drohkulisse der Vereinigten Staaten. Im Jänner ließ Irans Staatsapparat Massenproteste im eigenen Land brutal niederschlagen. US-Präsident Donald Trump drohte der iranischen Führung daraufhin mit einem militärischen Eingreifen und ließ die Militärpräsenz rund um den Iran verstärken.

A woman poses with the pictures of Iran's late and current supreme leaders, Ayatollah Ruhollah Khomeini and Ayatollah Ali Khamenei, as she stands before an installation depicting the Iranian flag, during a rally marking the 47th anniversary of the 1979 Islamic revolution, in Tehran on February 11, 2026. The Persian calendar date of Bahman 22 celebrates the anniversary of the resignation of the ousted shah's last prime minister and the formal assumption of power by revolutionary leader Ayatollah Ruhollah Khomeini. (Photo by AFP)

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