Marillenblüte in der Wachau:
Die besten Wanderwege

Wenn die Marillenbäume in Blüte stehen, lädt die Gegend um Krems besonders zum Wandern ein

Die Wachauer Marille ist eine europaweit bekannte Spezialität und eine der wenigen österreichischen Produkte, die innerhalb der EU als eigene Marke geschützt ist. Die weiß-rosa Knospen der über 100.000 Marillenbäume stehen bald in voller Blüte und überziehen die Wachauer Weltkulturerbelandschaft mit ihrem sinnlichen Duft. Die Marillenblüte ist ein wunderschönes Spektakel, das definitiv einen Ausflug wert ist und zum Wandern einlädt.

von Die Marillenblüte in der Wachau © Bild: iStockphoto/herbertlewald

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Nach der langen Winterzeit geht es meist Schlag auf Schlag. Ist der Frühling da, ist es auch die Wachauer Marillenblüte, die Ende März, Anfang April zu bewundern ist, wenn die Marillenbäume in ihrer ganzen Pracht blühen.

Wachauer Marillenblüte
© iStockphoto/herbertlewald Die schöne Marillenblüte in der Wachau

Marillenblüte in der Wachau fasziniert Besucher

Die geöffneten Knospen der blühenden Marillenbäume in Niederösterreich sind auf jeden Fall eine Augenweide. Das Schauspiel ist Jahr für Jahr zuerst im Raum Krems zu sehen und breitet sich dann weiter nach Westen bis nach Aggsbach Markt entlang der Donau aus. Ursprünglich kommt die Marille aus China.

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Die "Wiege" der Marille liegt in China

Dort kultivierte man die Frucht bereits vor 4.000 Jahren. Alexander der Große brachte die Marille nach Griechenland und Italien. Ausgehend vom römischen Reich gelangte sie auch in die Wachau, wo sie seit rund 2.000 Jahren angebaut wird. Die Marille gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Ihr lateinischer Name lautet Prunus armeniaca.

Die Original Wachauer Marille
© iStockphoto/egal Die Wachauer Marille

Die Original Wachauer Marille

Früher diente die Wachauer Marille der Eigenversorgung. Erst im 19. Jahrhundert begann man, sie kommerziell zu verwerten. Seit 2003 kümmert sich der Verein Original Wachauer Marille um die Erhaltung und Vermarktung dieser für die Wachau so typischen Frucht. Das Siegel des Vereins dürfen nur Betriebe führen, die sich verpflichten, die seit mehr als 100 Jahren in der niederösterreichischen Wachau ansässigen Sorten von besonderer Qualität zu produzieren.

Die besten Wanderwege zur Wachauer Marillenblüte

Frühlingsgefühle erwachen beim Wandern bei schönem Wetter durch die duftenden Marillengärten. Wir haben die beliebtesten Wanderrouten zusammengefasst.

Wachauer Marillen Erlebnisweg

Adresse: Dorfstraße 34, 3506 Angern

Der Wachauer Marillen Erlebnisweg führt Sie durch die malerische Weinlandschaft und durch alte Marillengärten auf die Spuren der edlen Frucht. Fünf Stationen laden dazu ein, mehr über die Tiere im Marillengarten, die Baumblüte und die Arbeit im Marillengarten zu erfahren. Der 4,5 Kilometer lange Rundweg beginnt und endet beim Weinhof Aufreiter, in dessen Hofladen zahlreiche Marillen-Köstlichkeiten erhältlich sind.

Rossatzer Marillenmeile

Adresse: Gemeindeamt Rossatz-Arnsdorf, 3602 Rossatz

Hier findet man nicht nur ein schönes Wanderwegenetz durch Marillengärten, sondern lernt an sogenannten Marillen-Tankstellen auch die Standorte der wichtigsten Wachauer Obstbaubetriebe kennen. Die Marillenmeile verläuft von St. Johann über Oberarnsdorf nch Hofarnsdorf bis Mitterarnsdorf und Bacharnsdorf. Zur Marillenmeile Ost zählen die Ortschaften Rührsdorf, Rossatz und Rossatzbach, zur Marillenmeile West die Ortschaften St. Johann, Oberarnsdorf, Hofarnsdorf, Mitterarnsdorf und Bacharnsdorf.

Marillengarten im Stift Göttweig

Adresse: Stift Göttweig 1, 3511 Furth bei Göttweig

Im Nutzgarten des Stiftes gibt es rund 50 Bäume aus zwölf verschiedenen, in der Wachau beheimateten Sorten. Im Glashaus - dem "Marillenbaumkindergarten" - befinden sich einjährige Jungbäume.

Welterbesteig Wachau - Hofarnsdorf-Rossatz

Adresse: Hofarnsdorf, Schloss Kirchenplatz

Winzerdörfer und Wachauer Weinlandschaften, römische Pfade und Ruinen, ein Naturschutzgebiet mit unberührten Eichen-/Hainbuchenwälder und tolle Fernblicke vom Seekopf und der Hirschwand erlebt man auf der 17 km langen Etappe von Hofarnsdorf nach Rossatz.