Herr Leichtfried, was hat Sie zu dem gemacht, der Sie sind?

Der SPÖ-Abgeordnete über Inspirationen, prägende Erlebnisse und Fehler

Jörg Leichtfried, Nationalratsabgeordneter der SPÖ, beantwortet den News.at-Fragebogen, der Einblick in das Leben der EntscheidungsträgerInnen und Persönlichkeiten des Landes geben soll.

von Jörg Leichtfried © Bild: APA/Fohringer

Was hat Sie zu dem gemacht, der/die Sie heute sind? Individuelle Erfahrungen, einschneidende Erlebnisse, prägende Menschen haben Einfluss auf unser Leben. Die Antwort dürfte demnach vielschichtig ausfallen.

News.at hat EntscheidungsträgerInnen und Persönlichkeiten des Landes gebeten, dieser Frage nachzugehen.

Jörg Leichtfried kommt aus der Bruck an der Mur und war Steirischer Landesrat sowie Mitglied des Europäischen Parlaments. Von Mai 2016 bis Dezember 2017 war er Minister für Verkehr, Innovation und Technologie. Er ist Abgeordneter zum Nationalrat sowie stellvertretender Klubvorsitzender der SPÖ. Vor der Politik studierte er Rechtswissenschaften, arbeitete als Rechtsreferent bei der Arbeiterkammer und war Fachbereichsleiter des Bürgerservice in Bruck an der Mur.

1. Dieses Buch hat mich geprägt …
Sehr viele - ich lese gern und häufig!

2. Diese Reise hat mich geprägt …
In den 80er Jahren bin ich mit dem Zug nach Athen gefahren, dann in Griechenland von Insel zu Insel. Zuerst war ich mit einem Freund unterwegs, dann allein. Für einen 17-Jährigen sehr aufregend!

Diesen Fragebogen haben ebenfalls ausgefüllt:
Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer
Philipp Maderthaner, Unternehmer, Kampagnen-Experte und Keynote-Speaker

3. Das hat mir mein Elternhaus mitgegeben …
Mit Halbheiten wird nichts Ganzes gewonnen.

4. Diese Person hat mich inspiriert/inspiriert mich …
Mein Großvater.

5. Die größte Leidenschaft meines Lebens ist …
Das Meer, die Berge.

Geld ist für mich ... etwas, von dem manche auf der Welt viel zu viel, viele aber zu wenig haben. Geld muss fairer verteilt werden, die soziale Schieflage in Österreich, in Europa, auf der Welt muss bekämpft werden.

Zeit bedeutet für mich ... leider nie genug davon zu haben.

Macht bedeutet für mich ... die Möglichkeit, die Welt ein Stück besser zu machen.

6. Die meiste Zeit verbringe ich mit …
Politik. ;)

7. Diese Entscheidung hat die Weichen für meine berufliche Zukunft gestellt …
Die Kandidatur für das Europäische Parlament 2004.

8. Aus diesem Fehler habe ich am meisten gelernt …
Es gab nicht diesen einen Fehler; ich versuche ständig aus allem zu lernen.

9. Daran habe ich gemerkt, dass ich meinen Platz in der Berufswelt gefunden habe …
Als ich erstmals das Europäische Parlament betreten habe.

10. Jungen Menschen, die PolitikerIn werden möchten, gebe ich diese 3 Tipps mit …
Ihr braucht Idealismus, Ausdauer, Leidenschaft.