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Laut offiziellen Angaben sollen alle vier Blöcke bis zum 28. August erneut bei voller Kapazität von 2.000 Megawatt (MW) Strom liefern und damit die drohende Energiekrise abwenden. Zuvor lief nur Block 2 mit stark gedrosselter Leistung von 25 Prozent, sodass damit nur zwei von acht Turbinen in Betrieb waren.
Durch Notfallmaßnahmen, wie das Versenken von zwei 80 Meter langen Lastkränen, sowie durch den begonnenen Bau einer Sohlschwelle bei Einsatz von rund 150.000 Kubikmeter Gestein wurde der Wasserpegel bei Paks künstlich angehoben, was die Wiederinbetriebnahme ermöglicht.
Der ungarische Verteidigungsminister Romulusz Ruzsin-Szendi betonte den reibungslosen Bau der Sohlschwelle unter Einsatz des Militärs, wobei die aktuellen Maßnahmen nicht nur eine technische Aufgabe seien, da es auch um das Funktionieren und die Sicherheit des Landes ginge.
Ungarn betreibt seit 1982 in der südungarischen Stadt Paks das von der damaligen Sowjetunion gelieferte Atomkraftwerk, das rund die Hälfte des ungarischen Stroms deckt. Gleichzeitig ist der umstrittene Bau von zwei neuen Reaktorblöcken (Paks II) mittels russischem Darlehen und unter Leitung des russischen Staatskonzerns Rosatom in Planung und Ausführung.
The Paks Nuclear Power Plant’s water intake structure and cold-water canal working with water from the river Danube is pictured in Paks on July 31, 2026. Amid prolonged heatwave conditions and air temperatures exceeding 35°C, the Danube has fallen to record low levels, creating a critical operational challenge for the plant. The extraordinary low-water situation has raised the prospect of a complete shutdown to ensure the continued safe cooling of the reactor units. (Photo by Attila KISBENEDEK / AFP)
