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Österreichs Wirtschaft seit 2000 weniger ressourcenintensiv

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Mehr Wachstum pro eingesetzter Tonne Material
©APA, GEORG HOCHMUTH, Themenbild
Österreichs Wirtschaft ist seit der Jahrtausendwende weniger ressourcenintensiv geworden. Pro Tonne Materialeinsatz hat sich die Wertschöpfung zwischen 2000 und 2024 um 46,5 Prozent erhöht, geht es aus der am Montag veröffentlichten Umweltgesamtrechnungen der Statistik Austria hervor. Der Inlandsmaterialverbrauch lag demnach 2024 bei 143,1 Millionen Tonnen - dazu gehören Bergbauprodukte, fossile Energieträger aber auch land- und forstwirtschaftliche Produkte.

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Exportierte Waren werden für die Berechnung abgezogen, importierte Produkte werden einberechnet. Im Jahr 2000 habe der Inlandsmaterialverbrauch noch 158,6 Mio. Tonnen ausgemacht - im Vergleich gab es demnach einen Rückgang um 6,8 Prozent. Pro Kopf gerechnet betrug der Rückgang sogar 18,6 Prozent. Als Gründe dafür könnten sowohl technologische Verbesserungen also auch ein struktureller Wandel (z.B. größerer Anteil an Dienstleistungssektors; Anm.) angeführt werden. 2023 betrug die Zirkularitätsrate dann 12,9 Prozent. Diese gibt den Anteil von recyceltem am gesamten verarbeiteten Material wieder.

Der Material-Fußabdruck liege laut vorläufiger Berechnung bei 179,2 Mio. Tonnen, also etwas höher. Für dessen Berechnung werden nicht nur die importierten Waren selbst, sondern auch die zu deren Herstellung benötigten Ressourcen (z.B. Einsatz fossiler Brennstoffe) einbezogen. Zugleich werden dieser zusätzliche Materialverbrauch auch bei den Exporten wieder abgezogen.

Der direkte Materialinput betrug dann 203,7 Mio. Tonnen. Dieser umfasst die Gesamtmenge an Materialien, die "aus der natürlichen Umwelt oder aus dem Ausland stammen" - also auch den Materialverbrauch der Exportwirtschaft. Von diesem Materialinput kommen 59 Prozent aus dem Inland.

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