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Albanese zufolge ereignete sich der Vorfall bereits im Juni. Der Premierminister erklärte, es gebe keine Hinweise auf eine weitergehende Kompromittierung des Netzwerks der Regierungsbehörden. Nach derzeitigem Kenntnisstand seien keine personenbezogenen Daten abgerufen worden.
Die Ermittlungen dazu dauerten Albanese zufolge an. Unter anderem wollten die Forensiker herausfinden, welche anderen Regierungssysteme betroffen sein könnten, sagte er weiter. Dessen ungeachtet sei diese Situation "offensichtlich inakzeptabel".
Zuvor hatten Technologiebosse bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zu KI erneut Risiken eingeräumt und für ein langsameres Vorgehen plädiert. OpenAI-Chef Altman sagte am Mittwoch in New York, das aktuelle Stadium der KI-Entwicklung erfordere "äußerste Vorsicht". Die Branche dürfe "nicht zu viel technologisches Risiko akzeptieren, nur weil die Vorteile zu groß und zu wichtig sind, um das Tempo zu drosseln", sagte er. Anthropic-Chef Dario Amodei versicherte in einer Videoansprache: "Wir werden das Tempo so weit drosseln wie nötig, damit jede weitere von uns veröffentlichte KI-Technologie tatsächlich sicher ist."
Amodei und Altman hatten kürzlich für eine langsamere Entwicklung von KI plädiert. Grund waren mehrere Zwischenfälle, bei denen KI-Systeme aus ihren Testumgebungen ausbrachen und über das Internet andere Unternehmen oder Plattformen attackierten. Das schürte Befürchtungen vor womöglich unkontrollierbaren KI-Modellen.
