Michael Strugl
©APG / Josef M. FallnhauserDer Verbund-Chef folgt Peter Kollmann an der Spitze des APG-Aufsichtsrats. Strugl gehört dem Gremium bereits seit 2019 an und übernimmt den Vorsitz in einer Phase hoher Investitionen in Österreichs Stromnetz.
Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats
Michael Strugl ist neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats der Austrian Power Grid (APG). Der Aufsichtsrat wählte den Vorstandsvorsitzenden der Verbund AG mit Wirkung zum 1. September 2026 einstimmig in die Funktion.
Strugl folgt Peter Kollmann, der zur Bank of America wechselt. Der 2021 zum Verbund-Vorstandsvorsitzenden ernannte Strugl gehört dem APG-Aufsichtsrat bereits seit 2019 an.
In seiner neuen Funktion will er insbesondere die Weiterentwicklung des österreichischen Stromsystems begleiten. Zu den zentralen Aufgaben der kommenden Jahre zählen der Ausbau der Netzinfrastruktur, die Integration erneuerbarer Energien und die Sicherung der Stromversorgung.
Milliardeninvestitionen in Österreichs Stromnetz
Die Austrian Power Grid betreibt das österreichische Übertragungsnetz mit einer Trassenlänge von rund 3.500 Kilometern und 67 Umspannwerken. Rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für Betrieb, Wartung und Ausbau der Infrastruktur verantwortlich.
2026 plant das Unternehmen Investitionen von rund 680 Millionen Euro. Bis 2035 sollen insgesamt etwa neun Milliarden Euro in den Ausbau und die Modernisierung des Stromnetzes fließen.
Der Netzausbau gilt als wesentliche Voraussetzung für die zunehmende Elektrifizierung von Wirtschaft und Gesellschaft sowie für die stärkere Einbindung von Windkraft, Photovoltaik und anderen erneuerbaren Energiequellen in das österreichische Stromsystem.
