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Krieg im Nahen Osten verpasst heimischer Wirtschaft Dämpfer

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Weniger Wirtschaftswachstum, mehr Inflation erwartet
©APA (dpa), APA, Symbolbild, Elisa Schu
Der zarte Aufwind der heimischen Wirtschaft wird vom Krieg im Nahen Osten verlangsamt. Die Bank Austria hat am Montag die BIP-Prognose um jeweils 0,1 Prozentpunkte auf 0,9 Prozent für 2026 und 1,4 Prozent für 2027 gesenkt. "Die zaghafte Erholung der heimischen Wirtschaft wird sich etwas verlangsamen, aber nicht zum Stillstand kommen", erwartet Bank-Austria-Ökonom Walter Pudschedl. Erst vorige Woche haben die Ökonomen der Bank die Inflationsprognose nach oben revidiert.

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Sie gehen bei der Teuerung von einer längeren Phase mit Werten bis an die Marke von 3 Prozent aus. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt eigentlich eine Inflation von 2 Prozent an. Bewegt wird die Teuerung derzeit von den Energiepreisen. "Der Anstieg der Öl- und Gaspreise wird zwar bei günstiger Entwicklung der Krise nur temporär sein, aber dennoch Wirkung zeigen und die Inflation in den kommenden Monaten erhöhen", so Pudschedl. Die höhere Inflation werde sich negativ auf den Konsum auswirken.

Bei den Unternehmen sei es im Februar in allen Wirtschaftssektoren zu einer Stimmungsverschlechterung gekommen, zeigt der Konjunkturindikator der Bank. Besonders stark trübte sich die Stimmung am Bau ein, sie sank sogar auf den niedrigsten Wert seit der Finanzkrise 2009.

Der Dämpfer für die Wirtschaft sollte sich dennoch nicht auf die langsam einsetzende Entspannung der Lage am Arbeitsmarkt auswirken, prognostizieren die Bank-Ökonomen. "Wenn die Dauer des Konflikts begrenzt bleibt, ist unterstützt durch einen verhaltenen Anstieg des Arbeitskräfteangebots von einem leichten Rückgang der Arbeitslosenquote auf 7,3 Prozent 2026 und 7,2 Prozent 2027 auszugehen", heißt es in der Aussendung vom Montag.

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