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Die Unternehmensstimmung habe sich tendenziell aufgehellt, wenn auch ausgehend von einem niedrigen Niveau. Auch bei den Verbrauchern habe sich die Konsumlaune zuletzt schrittweise verbessert: "Insgesamt mehren sich die Anzeichen, dass die bisher fragile konjunkturelle Erholung, auch getragen von der zunehmenden Nachfrage im Zuge der Beschaffungen im Verteidigungsbereich sowie des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität, an Stabilität gewinnt."
Das Bruttoinlandsprodukt ist 2025 nach zwei Minus-Jahren in Folge erstmals wieder gewachsen, allerdings nur um 0,2 Prozent. Für 2026 rechnen die meisten Experten mit einem Plus von etwa einem Prozent. Erste Trendauswertungen aus der aktuellen Konjunkturumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zeigen allerdings, dass sich die Wirtschaft auch weiterhin nur mühsam aus der Krise herausarbeiten kann.
Hohe Kosten für Arbeit und Energie, überbordende Bürokratie und eine seit Jahren lahmende Konjunktur zehrten an der Liquidität vieler Betriebe, besonders im Mittelstand, sagte DIHK-Chefanalyst Volker Treier. Die DIHK-Umfrage basiert auf 26.000 Unternehmensantworten aus allen Regionen und Branchen. Die Ergebnisse will die Kammer am Dienstag vorstellen.






