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Diese Zahl sei ungenau, da sie interne Transfers auf neue eigene Wallets fälschlicherweise mit einbeziehe, erklärte ein Binance-Sprecher. Das Unternehmen verwaltete Ende Oktober nach eigenen Angaben Vermögenswerte in Höhe von 171 Mrd. Dollar.
Der Bitcoin-Kurs erholte sich am Montag leicht und stieg auf über 78.000 Dollar, nachdem er am Freitag auf ein Sechswochentief gefallen war. Dennoch zeigten sich institutionelle Anleger nervös: Aus US-Spot-Bitcoin-ETFs flossen am Freitag 643 Mio. Dollar ab. Ein Hackerangriff auf eine Kryptobörse sei wie ein Bankraub in Internetgeschwindigkeit, sagte Ari Redbord vom Blockchain-Analyseunternehmen TRM Labs. Dies schaffe ein instabiles Risikoprofil für alle, die für das Kapital anderer Leute verantwortlich seien.
Bei dem Cyberangriff am Donnerstag hatten Hacker digitale Vermögenswerte im Wert von 6,3 Mrd. Dollar entwendet. Binance teilte mit, die Plattform habe inzwischen 95 Prozent der gestohlenen Kundengelder aus eigenen Reserven ersetzt. Die US-Bundespolizei FBI macht eine staatliche Hackergruppe aus Nordkorea für die Tat verantwortlich. US-Präsident Donald Trump erklärte am Samstag jedoch, die Urheberschaft sei noch unklar.
