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Dafür empfiehlt sich etwa das Open-Source-Tool "FlyOOBE", das kostenlos von der Entwicklerplattform Github heruntergeladen werden kann. Auf der Projektseite scrollt man einfach herunter, bis man die kurze Tabelle erreicht hat, in der ganz rechts die Download-Optionen aufgeführt sind.
Dort klickt man in der obersten Tabellenzeile ganz rechts den Link "Download FlyOOBE" an und lädt damit eine ZIP-Datei herunter. Auf diese Datei mit der rechten Maustaste klicken und im Kontextmenü "Alle extrahieren" wählen und dann im sich öffnenden Fenster unten rechts auf "Extrahieren" klicken. Dann den neu hinzugekommenen Ordner "Flyoobe" öffnen, mit der rechten Maustaste auf "FlyOOBE.exe" klicken und dann "Als Administrator ausführen" auswählen.
Ist das neu installierte Programm geöffnet, den Bildschirm bis zur Karte "AI Experiences" herunterscrollen, darauf klicken und dann im nächsten Fenster unten rechts auf "Check" gehen. Dann wird eine Liste mit allen KI-Komponenten der Windows-Installation angezeigt - inklusive ihres Status, also ob sie aktiv ("Enabled") oder vielleicht sogar schon ausgeschaltet ("Disabled") sind.
Vor allen aktiven KI-Komponenten, die man loswerden möchte, setzt man ein Häkchen in die Checkbox. Gleiches gilt für alle unerwünschten Komponenten, die mit "Not Set" ausgewiesen sind. Am Ende bestätigt man dann mit einem Klick auf das Feld "Turn off selected" ganz unten rechts. Im sich dann öffnenden Fenster "Remove Windows AI" muss man nur noch einmal auf den grünen "Apply"-Button klicken.
Sollte sich das Tool aufhängen, etwa weil Windows Zugriffe verwehrt, einfach das im Hintergrund sichtbare "Windows PowerShell"-Fenster mit einem Klick aufs Kreuz oben rechts schließen. Anschließend lässt sich im "FlyOOBE"-Hauptfenster mit einem Klick auf "Check" noch einmal prüfen, welche KI-Komponenten nun tatsächlich dauerhaft deaktiviert sind. Gegebenenfalls kann man in einer weiteren Deaktivierungsrunde nachbessern.
Das Tool bietet noch viele weitere Möglichkeiten, unerwünschte Apps (Bloatware) zu entfernen. Wer sich aber nicht sicher ist, was er tut, sollte es besser bei dem beschriebenen KI-Komponenten-Manöver belassen.
ILLUSTRATION - KI - Dein Freund und Helfer? Mag sein, aber wer von zu vielen KI-Angeboten in Programmen genervt ist, kann diese für Windows 11 auch abschalten. (zu dpa: «Windows 11 von KI befreien: Dieses Tool macht's möglich») Foto: Nico Tapia/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++






