von
"Kohlendioxid ist normalerweise geometrisch betrachtet völlig gerade", erklärte Diebold in einer Aussendung: Es enthält zwei Sauerstoff-Teilchen (Atome), die mit einem Kohlenstoff-Atom verbunden sind und von dort in exakt entgegengesetzte Richtungen zeigen. In dieser Form kann es nicht mit Wollastonit reagieren. Doch schon winzige Mengen Wasser auf der Oberfläche des Minerals krümmen Kohlendioxid und ändern seine chemischen Eigenschaften, so Franceschi: "Das verbogene Kohlendioxid kann sich dann direkt am Wollastonit anlagern und geht eine feste Bindung damit ein."
"Wenn wir in Zukunft CO2 aus der Atmosphäre holen und dauerhaft speichern wollen, müssen wir es in festes Gestein umwandeln", sagt Diebold: "Unsere Experimente zeigen, welche Effekte sich dafür einsetzen lassen." Bei Tests mit industrieller CO2-Injektion in Böden habe sich gezeigt, dass zwei Drittel des eingebrachten Kohlenstoffs innerhalb von zwei Jahren in Mineralien gebunden sind. Bisher habe man geglaubt, dass dies viel länger dauert.
(S E R V I C E - https://dx.doi.org/10.1021/acsnano.5c19629 )






