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Die Rede des Bürgermeisters bei dem Treffen in Andau im Burgenland stand ganz im Zeichen von Wirtschaftsthemen und Standortpolitik. Ludwig verwies hier auf aktuelle Daten: "Wir waren im vergangenen Jahr das einzige Bundesland mit Wirtschaftswachstum." Man wolle den Standort auch weiter stärken und um jeden Arbeitsplatz kämpfen, versprach er. Denn Wien sei der "Wirtschaftsmotor für ganz Österreich".
Dass nun ein weiteres Technologiezentrum eingerichtet wird, begründete Ludwig nicht zuletzt mit der Tradition der Quantenforschung in Wien. Der Wiener Physiker Erwin Schrödinger habe für diese den Grundstein gelegt. Auch mit dem Physik-Nobelpreisträger Anton Zeilinger habe man gut zusammengearbeitet, betonte Ludwig. Die Stadt zähle in diesem Bereich seit langem zu den führenden Standorten.
Das neue Zentrum soll Unternehmen, Start-Ups und Forschung an einem Ort vereinen. Die Voraussetzungen dafür seien ideal, hob Ludwig hervor. Er führte unter anderem ins Treffen, dass Wien der größte deutschsprachige Universitätsstandort sei.
Die Quantenforschung werde in den kommenden Jahrzehnten zentrale Fortschritte ermöglichen, etwa in der Medizin, in der Industrie oder auch im Bereich Energie und Klima. Die Fertigstellung des Zentrums ist laut Ludwig für 2033 vorgesehen. "Wir kümmern uns um die Zukunft unserer Stadt auf allen Ebenen", sagte der Bürgermeister.






