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Derzeit haben 39 Prozent der Kinder und Jugendlichen an Volks-, Mittel-, Sonder- und Polytechnischen Schulen ein islamisches Glaubensbekenntnis. 36 Prozent der Wiener Pflichtschüler sind Christen und rund ein Viertel ist ohne Glaubensbekenntnis. Problem auch für den Religionsunterricht: Über alle Konfessionen gerechnet nehmen 44 Prozent der Kinder gar nicht am Religionsunterricht teil.
Beim kooperativen bzw. "dialogisch-konfessionellen" Religionsunterricht werden die Schülerinnen und Schüler entweder von einer oder zwei Religionslehrkräften der beteiligten Konfessionen unterrichtet. Dabei sollen die wesentlichen Lehrplaninhalte aller teilnehmenden Kirchen abgedeckt werden. Am Stundenausmaß ändert das nichts, beurteilt werden die Kinder im jeweils eigenen Religionsunterricht. Das Recht auf Abmeldung vom Religionsunterricht als Pflichtgegenstand sowie zur Anmeldung zum Freigegenstand bleibt ebenfalls bestehen.
ARCHIV - 17.08.2023, Niedersachsen, Hannover: Schüler sitzen neben ihren Schulranzen im Klassenraum. Der Ernst Klett Verlag hat das seinen Angaben zufolge erste Buch für den islamischen Religionsunterricht in Baden-Württemberg zur Zulassung eingereicht. (Symbolbild) (zu dpa: "Klett Verlag reicht Schulbuch für Islamunterricht ein") Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++






