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Bundesländer überreichten Fachhochschul-Forderungen an Holzleitner

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Ministerin Holzleitner ist gefragt
©APA, GEORG HOCHMUTH, HOCHMUTH
Die Bundesländer haben am Freitag eine Erklärung zur Zukunft der Fachhochschulen an Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) überreicht. Sie fordern darin eine verlässliche Finanzierung, vereinfachte Rahmenbedingungen und ein eigenständiges Promotionsrecht für forschungsstarke Fachhochschulen in Österreich. Die Erklärung wurde von allen zuständigen Landesregierungsmitgliedern unterfertigt und von Vorarlbergs Landesrätin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP) übergeben.

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Die Forderungen der Bundesländer betreffen außer dem Promotionsrecht etwa eine gesetzliche Wertsicherung der Studienplatzfinanzierung, eine Basisfinanzierung für Forschung, die Abschaffung der Programm-Akkreditierung sowie die stärkere Einbindung der Länder in die Erstellung der Hochschulstrategie 2040. Auch die Flexibilisierung der Laufzeiten für Josef-Ressel-Zentren für die Stärkung der F&E-Kooperationen wird verlangt.

Mit der gemeinsamen Erklärung würden die Länder die Bedeutung der Fachhochschulen für den gesamten Standort Österreich unterstreichen. "Wir setzen uns dafür ein, dass die Fachhochschulen nicht nur bestehen, sondern sich weiterentwickeln können - im Interesse der Studierenden, der Wirtschaft und der Gesellschaft", so Schöbi-Fink.

Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) am Donnerstag, 09. April 2026, während eines Doorsteps vor einem Gipfel zum Thema "Frauenhass im Netz" in Wien.

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