von
Insgesamt untersuchte die Stiftung Warentest die Studienlage zu 57 Medikamenten, darunter rezeptpflichtige Hormonpräparate, das nicht-hormonelle Mittel Veoza und rezeptfreie pflanzliche Präparate. Die Wirksamkeit der Hormonpräparate, die Östrogene und Gestagene enthalten, bei Hitzewallungen und Schweißausbrüchen sei wissenschaftlich belegt, außerdem überwiege der Nutzen insgesamt die Risiken erklärten die Tester. Da es aber ein erhöhtes Risiko für Thrombosen und langfristig für Brustkrebs gebe, sollten "Ärztin und Patientin den Einsatz gut abwägen und individuelle Beschwerden sowie Vorerkrankungen berücksichtigen".
Die getesteten pflanzlichen Präparate enthielten demnach Traubensilberkerze oder Rhapontikrhabarber, wirkten schwächer und "sollten ohne ärztlichen Rat nur einige Monate verwendet werden", fuhr die Stiftung fort. Das neue Mittel Veoza helfe zwar nachweislich gegen Hitzewallungen, jedoch gebe es bisher wenig Daten zur langfristigen Sicherheit. Auch seien Leberschäden ein seltenes Risiko, das bedacht werden solle.
++ THEMENBILD ++ ZU APA0288 VOM 30.4.2025 - Illustration zum Thema "Arzt / Ärzte / Krankheit / Gesundheit / Untersuchung / Überweisung / Diagnose / Behandlung / Patient / ÖGK" - Im Bild: Ein praktischer Arzt untersucht eine Person mit einem Stethoskop, aufgenommen am Montag, 28. April 2025. (Gestellte Szene).






