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Stelzer gegen "Gießkanne" bei Finanzierung von Uni-Budget

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Stelzer bei einer Pressekonferenz im Juli
©APA, MANFRED FESL
Der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) macht Druck bei der Finanzierung der Universitäten. Die Verteilung der knappen Mittel dürfe nicht mit der Gießkanne erfolgen, sondern müsse die Gesundheitsversorgung und die "Bedeutung für den Wirtschaftsstandort" im Fokus haben. Konkret geht es ihm um die junge Linzer Medizinfakultät, für die Ende 2028 die 15a-Vereinbarung ausläuft, und die ebenfalls im Aufbau befindliche IT:U.

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"Es geht nicht darum, Universitäten gegeneinander auszuspielen. Aber es macht einen Unterschied, welche Folgen Einsparungen für Arbeitsplätze und für die Versorgung der Menschen haben", gerade bei Technik, Digitalisierung und Medizin könne man sich keinen Stillstand leisten, fordert Stelzer Prioritäten - etwa für die medizinische Fakultät, die dringend benötigte Ärztinnen und Ärzte ausbilde, und die IT:U, die ein "Zukunftsprojekt für Digitalisierung und Künstliche Intelligenz" sei.

Die 23 öffentlichen Unis erhalten in den Jahren 2028 bis 2030 rund 16 Milliarden Euro, was einen deutlichen Realverlust darstellt. Zwar sollen die Medizinunis aus diesem Topf zuerst Geld für ihre Ärzte bekommen, in Linz fürchtet man aber, dass der Aufbau der medizinischen Fakultät ins Stocken geraten könnte. Zudem muss die IT:U (Interdisciplinary Transformation University Austria) finanziert werden. Sie wird zwar schon jetzt aus dem Uni-Budget bezahlt. Weil sie erst vor Kurzem den Betrieb aufgenommen hat, hat sie aber bisher noch kaum Kosten verursacht.

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