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Blöd nur, wenn man die Bilder nicht nur am kleinen Smartphone-Bildschirm sehen will, sondern vielleicht auch mal ausgedruckt auf Fotopapier haben möchte. Die Lösung: HD-Fotos.
- Die Einstellungen über das Dreipunktemenü oben rechts am Bildschirmrand öffnen.
- Dort "Speicher und Daten" wählen.
- Jetzt "Medien-Upload-Qualität" auswählen.
- Nun springt ein Fenster auf, in dem man die Standardeinstellung von "Standardqualität" auf "HD-Qualität" umstellen kann. Auswählen, fertig.
Ab jetzt werden die Bilder und Videos immer in besserer Qualität gesendet. WhatsApp weist darauf hin, dass die Dateigrößen nun bis zu sechsmal größer sein können. Wer nur ein geringes Datenvolumen zur Verfügung hat, sollte also große Bildermengen lieber aus einem WLAN-Netz verschicken.
Die neue Einstellung hat auch Auswirkung auf den Speicherplatz des Telefons. Die größeren Fotos nehmen auch mehr Platz ein. Allerdings werden nur Fotos automatisch in HD-Qualität heruntergeladen. Wer auch empfangene Videos in hoher Qualität speichern will, muss dies noch unter dem Punkt "Autom. Download-Qualität" auswählen.
Ob nun Standardqualität oder HD - die komplette Bildqualität erhält man in den meisten Fällen mit einem Versand über WhatsApp ohnehin nicht. Wer ganz sicher gehen will - etwa für einen schönen Fotoausdruck - schickt das Foto besser als Anhang in einer E-Mail. Beim Anhängen an die Mail fragen die meisten Mail-Programme ab, in welcher Qualität das Foto gesendet werden soll. Dann wählt man "Originalgröße" aus.
Wer von einem Apple-Gerät zu einem anderen senden will, kann das auch verlustfrei über Airdrop tun. Dazu müssen sich beide Geräte in der Nähe befinden und Bluetooth aktiviert haben. Außerdem muss in den Airdrop-Einstellungen der Versand erlaubt werden - entweder nur für Kontakte oder für jeden.
Neuere Android-Geräte haben eine ähnliche Funktion namens Quick Share. Damit lassen sich Dateien drahtlos zwischen zwei Geräten übertragen. Einige von Googles Pixel-Smartphones können über Quick Share auch bereits mit Apple-Geräten Dateien austauschen. Im Laufe des Jahres sollen weitere Androiden dazu in die Lage versetzt werden.
BERLIN - DEUTSCHLAND: ++ ARCHIVBILD ++ (ARCHIVBILD VOM 19.1.2021) - FOTO: APA/APA/dpa/gms/Zacharie Scheurer/Zacharie Scheurer






